Rainer Stoffels: Covid-Safe-Ticket gilt im Kino Scala (vorerst) nicht

Es herrscht die maximale Verwirrung: Welche Corona-Schutzregeln im Kino gelten, hängt ab dem 29. Oktober davon ab, ob ein Kino dem Nationalen Kinoverband angeschlossen ist oder nicht. Rainer Stoffels vom Kino Scala in Büllingen muss den "Corona-Pass" daher nicht einführen.

Andrea, Larissa und Rainer Stoffels: Das Kino Scala ist starklar (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Andrea, Larissa und Rainer Stoffels vom Kino Scala (Archivbild: Melanie Ganser/BRF)

Ist das Kino Mitglied des Nationalen Kinoverbands, müssen Besucher ab Freitag ihr Covid-Safe-Ticket (CST) vorzeigen. Nur damit werden sie in den Saal gelassen. Für die Dauer des Films dürfen sie auf die Maskenpflicht und Abstandsregeln verzichten.

Das Kino Scala in Büllingen ist dem belgischen Kinoverband nicht angeschlossen, sagt Betreiber Rainer Stoffels.

„Was auf Basis des letzten Konzertierungsausschusses föderal entschieden wird, ist gültig“, sagt Rainer Stoffels. „Die einzelnen Teilstaaten dürfen das strenger machen, aber sie dürfen nicht entschärfen.“

Ab dem 1. November ist das CST für Innenveranstaltungen mit über 200 Personen verpflichtend. Das betrifft das Kino Scala nicht. „Aus Eigeninitiative haben wir schon Maßnahmen getroffen. Wir haben Distanzierungen zwischen den einzelnen Besuchergruppen, so dass wir nicht mehr als 200 Besucher in den großen Saal einlassen.“

„Sollte das CST in der Deutschsprachige Gemeinschaft für Saalkapazitäten unter 200 Personen eingeführt werden, wird auch im Kino Scala der Corona-Pass kontrolliert werden.“ Noch ist es aber nicht so weit. Bis dahin müsse auch eine Regelung für Besucher unter 16 Jahren gefunden werden. „Die unter 16-Jährigen fallen bisher nicht in die Regelung des Covid-Safe-Tickets“, betont Rainer Stoffels.

jp/cs