Eupen sucht einen Hochwasserkoordinator

Die Stadt Eupen ist auf der Suche nach einem Hochwasserkoordinator. Ein Hochwasser kann man nie zu 100 Prozent koordinieren. Aber es gibt auch noch andere Aufgaben.

Eupen Unterstadt (Bild: Christophe Ramjoie/BRF)

Eupen Unterstadt am 15. Juli (Archivbild: Christophe Ramjoie/BRF)

Die Stadt Eupen sucht einen Koordinator, der sich mindestens ein Jahr lang ausschließlich um die Folgen der Hochwasserkatastrophe in Eupen kümmert. Dazu wurde bereits ein Bewerbungsaufruf veröffentlicht. Der sogenannte Hochwasserkoordinator soll alle relevanten Informationen zusammentragen, damit die Stadtverwaltung kohärente Entscheidungen treffen kann.

Ein Aufgabenbereich ist das Erfassen und Beantragen von Finanzierungsmöglichkeiten für Wiederaufbauprojekte. Das soll Bürgern helfen, die noch viele Fragen beim Wiederaufbau ihrer Häuser haben.

Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen beschreibt die Aufgaben des Hochwasserkoordinators so: „Wir suchen jemanden, der bei uns in der Verwaltung die Fäden zusammenhält, alle Dienste haben verschiedene Bereiche, die sie abdecken. Wir suchen jetzt jemanden, der quasi die Übersicht über die ganzen vielfältigen Aufgaben behält, auch mir teilweise persönlich zur Seite steht bei den ganzen Versammlungen, die anstehen, damit es da auch einen Übergang in die Verwaltung gibt.“

„Wir suchen auch eine Person, die in der Unterstadt mit der Stadt und dem ÖSHZ zusammen eine Koordinationsstelle, eine Informationsstelle aufbaut, weil wir festgestellt haben, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch sehr viele Fragen haben und es sehr mühsam ist, diese Fragen selber zusammen zu suchen. Wir hoffen, mit einer Koordinationsstelle auch in der Unterstadt noch ein Angebot zu schaffen, wo die Bürgerinnen und Bürger dann dort die größtmöglichen Informationen erhalten können“, so Claudia Niessen.

mz/sr