Beisetzung Bischof Jousten: Viele Ostbelgier in Lüttich dabei

In der Kathedrale von Lüttich hat das Bistum am Montagvormittag Abschied genommen von Bischof Aloys Jousten. Der gebürtige Eifeler war vergangene Woche unerwartet im Alter von 83 Jahren gestorben.

Beisetzung von Bischof Aloys Jousten in Lüttich (Bild: Michaela Brück/BRF)

Beisetzung von Bischof Aloys Jousten in Lüttich (Bild: Michaela Brück/BRF)

Das Bistum Lüttich hat Abschied genommen von seinem langjährigen Bischof Aloys Jousten, der nun in der Kathedrale Saint-Paul ruht. Der aus Eibertingen stammende Geistliche war letzte Woche überraschend gestorben. Er wurde 83 Jahre alt.

Dass Aloys Jousten sich auch über die Landesgrenzen hinaus engagierte und geschätzt wurde, zeigte die Anwesenheit von Bischöfen aus den Nachbarländern, mit denen er immer gute Kontakte gepflegt hatte.

Zu Beginn der Messe wurden persönliche Gegenstände nach vorne neben den Sarg gebracht, die symbolisch ausdrücken sollten, was Aloys Jousten besonders wichtig war und was ihn ausmachte. Unter den zahlreichen Trauernden, die sich am Montag in der Lütticher Kathedrale einfanden, um von Bischof Aloys Jousten Abschied zu nehmen, waren auch viele Menschen aus seiner ostbelgischen Heimat.

2001 war Aloys Jousten zum 91. Bischof der Diözese Lüttich geweiht worden. 2013 wurde sein Nachfolger Jean-Pierre Delville ins Amt eingeführt.

Der überraschende Tod von Aloys Jousten hat die Menschen im Bistum Lüttich betroffen gemacht. Noch im Ruhestand war der emertierte Bischof aktiv und engagiert. Zuletzt war er noch auf einem internationalen Kongress in Ungarn, und zehn Tage vor seinem Tod hatte er noch an den Feierlichkeiten in der renovierten Kathedrale teilgenommen

mb/mh