Als „Mahnung“ gedacht: Vivant-Politikerin Baudimont sieht sich missverstanden

Die Vivant-Politikerin Pascale Baudimont hat sich zu Wort gemeldet - knapp zwei Wochen, nachdem ihre problematischen Facebook-Posts zum ersten Mal öffentlich thematisiert wurden.

In einer Stellungnahme erklärt Baudimont, man könne über ihre Reaktionen „sicherlich trefflich streiten“. Sie könne verstehen, dass manche Personen der Meinung sind, sie habe eine Grenze überschritten.

Dann holt Baudimont weit aus, um ihre Reaktionen auf die Corona-Maßnahmen zu erklären. Der Vorwurf, dass es ihr „an Empathie zu den Opfern des NS-Regimes fehlen würde“ stehe im Widerspruch zu ihrer persönlichen Realität. Baudimonts Familie sei eine Familie von Widerstandskämpfern, was sie geprägt habe.

Ganz am Ende ihrer Stellungnahme entschuldigt sich Baudimont bei denen, die von den Bildern, die sie gepostet habe, schockiert waren. Dabei erwähnt sie nur ihr privates Facebook-Profil, nicht aber die Seite, die sie mit ihrer Kandidatur für Vivant eingerichtet hatte.

Diese Bilder seien für sie „als Mahnung für ein ‚Nie wieder‘ zu verstehen“. Schließlich erklärt Baudimont noch, dass sie als Vivant-Vertreterin im BRF-Verwaltungsrat im vergangenen Jahr 187,50 Euro erhalten habe.

mitt/sp

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