Neue Multifunktionsplätze für Raeren und Eynatten

In den Dorfkernen von Raeren und Eynatten entstehen neue Multifunktionsplätze für sportliche Aktivitäten. Das hat der Gemeinderat beschlossen. Wann das Bahnhofscafé seine Außenterrasse öffnet, ist indes noch nicht bekannt.

Standorte Multifunktionsplätze in Raeren (oben) und Eynatten (unten) (Bild: Olivier Krickel/BRF)

Standorte Multifunktionsplätze in Raeren (oben) und Eynatten (unten) (Bild: Olivier Krickel/BRF)

Die neuen Plätze werden zwölf mal 24 Meter groß und sind geeignet für Minifußball, Handball, Volleyball, Tennis und andere Sportarten.

Hauset hat schon einen solchen Multifunktionsplatz und dort sei bei gutem Wetter bis in den Abend immer was los, bestätigte auch Ex-Bürgermeister Erwin Güsting (MitUns) in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend. In Raeren entsteht der Platz an der Tennishalle, in Eynatten neben dem Spielplatz hinter dem neuen Dorfhaus. Zusammen kosten die beiden Plätze 300.000 Euro – mehr als die Hälfte kommt als Zuschuss von der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Und auch für den Fahrradweg zwischen Vergefenes und Rattenhaus nimmt die Gemeinde Geld in die Hand. 210.000 Euro soll der Ausbau des Radweges kosten.

Bahnhofscafé

Es ist noch nicht abzusehen, wann das Raerener Bahnhofscafé seine Außenterrasse öffnet. Das sagte Schöffe Tom Simon (CSL) im Gemeinderat auf Nachfrage der Opposition. Der Betreiber entscheide eigenständig, ob er unter den aktuellen Bedingungen Gäste bewirte, so Simon. Es gebe keine Auflagen zu Mindestöffnungszeiten. Da die Gäste an den Tischen wegen des Corona-Protokolls bedient werden müssen und der Betreiber bisher im „Ein-Mann-Theken-Betrieb“ arbeite, sei es für ihn nicht tragbar zu öffnen, so Simon. Alle Fraktionen im Rat bedauerten, dass es an der Ravelstrecke am Bahnhof derzeit keine Bewirtung gibt.

Steuererlass in Corona-Zeiten

Raeren erlässt auch in diesem Jahr die Steuer für Diskotheken sowie Werbe- und Fahrtrichtungsschilder von Unternehmen. Damit will die Gemeinde die Betriebe in der Corona-Krise entlasten. Schon im vergangenen Jahr hatte der Rat zu der Maßnahme gegriffen und damit auf Einnahmen von rund 11.000 Euro verzichtet.

Olivier Krickel