Countdown zur Terrassenöffnung

Am Samstag kehrt für viele Restaurants, Cafés und Bars etwas Alltag zurück: Die Terrassen dürfen wieder öffnen. Ob das Geschäft in den kommenden Wochen gut läuft, hängt vor allem vom Wetter ab. Dementsprechend versuchen die Gastronomen, sich auf alle Bedingungen vorzubereiten.

Die Cafés und Restaurants dürfen am Wochenende wieder die Terrassen öffnen (Bild: Robin Emonts/BRF)

Die große Frage für Horeca-Betreiber: Werden die Schirme am Wochenende gebraucht? (Bild: Robin Emonts/BRF)

Noch ist es ruhig am Eupener Werthplatz. Das wird sich dieses Wochenende ändern. Dann werden wieder zahlreiche Barbesucher den Platz füllen. Die Tische und Stühle stehen schon einmal in Lauerstellung und auch innen wird alles für den Tag der Wiedereröffnung vorbereitet. Für den ersten Tag müssen Gäste einen Platz reservieren, die Pigalle rechnet mit einem hohen Andrang.

Eine ungewohnte Situation, findet Wirt Mike Lecoq – „weil man halt doch nicht mehr so drin ist im Job und nicht weiß, wie schnell man ist, wenn alle Leute auf einmal kommen würden Samstag. Die Vorbereitungen sind eigentlich abgeschlossen, die Terrasse steht, die Getränke sind da und es ist alles geputzt.“

Und so ist das eigentlich auch bei den meisten anderen Restaurants, Bars und Cafés in Eupen. Bereits die gesamte Woche haben sie mit der Vorbereitung verbracht. Auf dem Marktplatz sind die ersten Tische und Stühle schon aufgestellt und die restlichen Terrasseninhaber wollen spätestens am Freitag mit dem Aufbau beginnen. Sie hoffen natürlich, dass alle Tische immer gebraucht werden.

Aber reicht der Terrassenbetrieb den Restaurant- und Barbesitzern? „Es ist vom Wetter abhängig. Ich habe draußen keine Überdachung. Müssen wir mal gucken, ob die Leute sich dann mit dem Regenschirm hinsetzen kommen oder ob sie dann zu Hause bleiben“, sagt Mike Lecoq. Auf gutes Wetter müssen in Eupen wohl viele hoffen, denn die meisten haben auf ihren Terrassen maximal nur Schirme als Schutz vor möglichem Regen.

Da kann man in der Maison Blanche in Lontzen doch etwas besser planen. Ein Zelt schützt die Gäste hier vor möglichem Regen und Heizpilze sollen dafür sorgen, dass auch bei schlechtem Wetter keine Aufbruchstimmung herrscht. Auch hier ist die Freude über die Wiederöffnung groß.

„Wir freuen uns total, dass wir jetzt wieder starten dürfen“, sagt Geschäftsführerin Myriam Generet. „Wir hoffen natürlich auf schönes Wetter und sind natürlich auch aufgeregt. Wir sind aber gut aufgestellt, haben das Zelt, Heizstrahler und Decken zur Verfügung. Das schützt auch hier hinten eigentlich ganz gut.“

„Dennoch müssen die Temperaturen doch ein bisschen stimmen. Aber es sieht ja ganz gut aus.“ In der Tat dürfen die Terrasseninhaber auf gutes Wetter am Wochenende hoffen. Das wäre auch zu wünschen, damit so viele Gäste wie möglich endlich wieder in den Restaurants, Cafés und Bars Platz nehmen können.

Robin Emonts