Bütgenbach: Ländliche Entwicklung für Nidrum und Elsenborn beschlossen

Der Gemeinderat Bütgenbach hat am Mittwochabend gleich zwei Projekte der ländlichen Entwicklung verabschiedet. Die Projekte können nun der Wallonischen Region überreicht werden, die dann über die Bezuschussung entscheiden wird. Konkret geht es um Begegnungszonen in Elsenborn und Nidrum. Der Verabschiedung der Projekte waren Diskussionen über Kosten und Nutzen vorausgegangen.

Gemeindehaus in Bütgenbach (Archivbild: Stephan Pesch/BRF)

Gemeindehaus in Bütgenbach (Archivbild: Stephan Pesch/BRF)

1.85 Millionen Euro – so viel kosten beide Projekte zusammen. Davon soll die Wallonische Region gut 750.000 Euro bezuschussen, bleiben noch 1.1 Millionen für die Gemeinde Bütgenbach. Doch worum geht es?

In Nidrum soll zwischen Kirche und Schule eine Einbahnstraße zur Schaffung eines Begegnungspunktes entstehen. In Elsenborn soll in der Straße Heinesberg eine verkehrsberuhigte Begegnungszone entstehen, dazu kommt eine Neugestaltung einer Kreuzung. Seit zehn Jahren seien die Projekte bereits in der Planung, so Stéphan Noel, Schöffe für öffentliche Arbeiten und Raumordnung. In den letzten Monaten habe man die Projekte durch verschiedene Treffen weiterentwickelt.

Aus der Opposition gab es gleich mehrere Kritikpunkte: Inge Heinen-Schommer findet die Projekte schlichtweg zu teuer. Marliese Ritter-Argembeaux sähe das Geld lieber in solide Bürgersteige investiert. Hermann-Josef Pauels erinnerte an die hohe Schuldenlast der Gemeinde und sieht diese Projekte als nicht prioritär an.

Aller Einspruch half am Ende nicht, die beiden Projekte wurden mit den Stimmen der Mehrheit verabschiedet.

Andreas Lejeune