Berufungsprozess zur Lütticher Gasexplosion vertagt: Anwalt muss in Quarantäne

Der Berufungsprozess im Fall der Gasexplosion in Lüttich wird für mehrere Tage unterbrochen. Einer der Anwälte muss in Quarantäne.

Akten zur Gasexplosion in der Rue Leopold in Lüttich (Bild: Eric Lalmand/Belga)

Akten beim Gerichtsprozess zur Gasexplosion in der Rue Leopold in Lüttich (Archivbild: Eric Lalmand/Belga)

In der Rue Léopold war es am 27. Januar 2010 zu einer Explosion in einem Appartement gekommen. Das Gebäude sowie ein Nachbargebäude waren eingestürzt. Vier Verdächtige mussten sich daraufhin vor dem Strafgericht in Lüttich verantworten – unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.

Der Eigentümer des Gebäudes wurde in erster Instanz zu einer 14-monatigen Haftstrafe und einer Geldstrafe von 2.750 Euro verurteilt. Vor dem Berufungsgericht in Lüttich plädierte er jetzt auf Freispruch.

Ein Teil der Plädoyers wurde bereits gehalten. Weil einer der Anwälte aber jetzt ein paar Tage in Quarantäne muss, hat das Gericht entschieden, den Fall zu vertagen. Nächsten Montag sollen die Verhandlungen fortgeführt werden.

belga/lo