Vorplanung zur Sanierung des König-Baudouin-Stadions beginnt

Das König-Baudouin-Stadion in Eupen soll saniert werden. Das hat der Eupener Stadtrat am Montagabend beschlossen. Zu dem Zweck wird nun ein spezialisiertes Studienbüro mit der Vorplanung beauftragt. Dem Entschluss waren Diskussionen über den zukünftigen Zweck des Stadions vorausgegangen.

Das König-Baudouin-Stadion auf Schönefeld (Foto: Irmep)

Das König-Baudouin-Stadion auf Schönefeld (Foto: Irmep)

Der Stadt biete sich die Möglichkeit zu einem „einzigartigen Athletikstadion in Ostbelgien“, so der SPplus-Sportschöffe Werner Baumgarten. Von der CSP-Opposition wollte Joky Ortmann wissen, welche Rolle welcher Akteur in diesem Projekt einnehmen werde. Die Stadt, die Deutschsprachige Gemeinschaft, der LAC Eupen sowie der Leitverband des ostbelgischen Sports, LOS, hätten schließlich allemal Interesse an einer Kooperation.

Werner Baumgarten erklärte, welche Optionen mit der Sanierung des Stadions einhergehen. So könne ein von LOS geführtes Förderzentrum entstehen, das dem gesamten ostbelgischen Sport zur Verfügung stände.

Allerdings gäbe es in dieser Frage noch viele Einzelheiten zu klären. Gegen Ende des Jahres werde man mehr wissen, so Baumgarten. Die Stadt arbeite aber aktuell eng mit der zuständigen Ministerin Isabelle Weykmans zusammen, um über die Zukunft des Stadions zu bestimmen.

Zukunft der Hilfeleistungszone 6

Eupens Bürgermeisterin Claudia Niessen nahm am Montagabend auch Stellung zur Zukunft der Hilfeleistungszone der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Im Vorfeld hatte die SPplus-Abgeordnete Alexandra Barth-Vandenhirtz die Bürgermeisterin auf die Idee einer Hilfeleistungszone für die gesamte Provinz angesprochen.

Claudia Niessen betonte, dass es noch keine aktuellen Informationen über eine solche Zone gäbe. Persönlich sei sie aber überzeugt, dass die Hilfeleistungszone der DG nach Jahren der Nichtbeachtung vor gewaltigen Herausforderungen stehen würde. Das bedeute, dass man sich „aus dem Schneckenhaus der DG“ herausbewegen und die Kooperation mit anderen Zonen suchen sollte. Diese Option müsse diskutiert werden, auch sei das kein Plädoyer für eine einzige Zone, betonte Claudia Niessen. Es gehe einzig darum, sich jetzt die richtigen Mitspieler auszusuchen, so Eupens Bürgermeisterin.

An der Hochstraße werden 32 Bäume gefällt

An der Hochstraße sollen 32 Bäume gefällt werden. Das hat der Eupener Stadtrat entschieden. Ein Baumgutachter hatte einen „bedenklichen Gesundheitszustand“ der Pflanzen festgestellt. Die gleiche Anzahl an Bäumen, in dem Fall Traubeneichen und Linden, soll nachgepflanzt werden.

Bürgermeisterin Claudia Niessen versicherte, dass die Neubepflanzung nicht mit zukünftigen Bauarbeiten an der Hochstraße in Konflikt treten werde. Das hatte die CSP-Fraktion befürchtet. Im Gegensatz zu vergangenen Projekten, werde man in Zukunft an einer „kleineren Lösung“ der Hochstraße arbeiten. So sei es möglich, dass zukünftige Arbeiten nicht mehr von Hauseigentümer zu Hauseigentümer stattfänden, sondern nur noch im Straßenraum, so Claudia Niessen. Die Bäume würden somit nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Stadt Eupen verzichtet auf Steuern und Gebühren

Die Stadt Eupen verzichtet für das gesamte Jahr 2021 auf die Terrassengebühr. Die Marktgebühren entfallen bis zum 30. Juni.

Gebühren für bestimmte Dokumente, wie Auszüge aus Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunden werden ebenfalls bis zum 30. Juni ausgesetzt.

Claire Guffens rückt in den Eupener Stadtrat nach

In der Ecolo-Fraktion des Eupener Stadtrats ersetzt Claire Guffens den zurückgetretenen Arthur Genten. Die erste Ersatzkandidatin Monika Dethier-Neumann verzichtete auf das Mandat, so dass die zweite Ersatzkandidatin Claire Guffens nun Stadtratsmitglied ist.

Vereidigung von Claire Guffens als Mitglied des Eupener Stadtrats (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Vereidigung von Claire Guffens als Mitglied des Eupener Stadtrats (Bild: Andreas Lejeune/BRF)

Andreas Lejeune

3 Kommentare
  1. ralf zilles

    Das König Baudouin-Stadion ist ein Stadium (steht am Eingang). Bitte somit sachlich richtig bezeichnen!

  2. Dieter Leonard

    Nee wie pingelig, Ralf.
    Hauptsache in the Capital of Eastbelgium… 😉

  3. Jean-Pierre DRESCHER

    „German-Speaking-Community-Stadium of The Capital Eupen“
    so oder so ähnlich.

    Kleiner Geg muss sein 🙂