Umbaupläne für ehemaliges Graffiti in Lontzen

In Lontzen liegen Pläne auf dem Tisch, die ehemalige Diskothek an der Lütticher Straße umzubauen. Demnach soll ein Wohnkomplex im hinteren Teil und eine Fritüre im vorderen Teil des ehemaligen Graffitis bzw. Clives entstehen.

Archivbild: Julien Claessen/BRF

Im Detail möchte sich der Eigentümer der Immobilie, Ralph Bühler, noch nicht öffentlich äußern. Man warte auf die Baugenehmigung der Gemeinde Lontzen, so Bühler.

Der Bürgermeister von Lontzen zeigt sich in einer ersten Reaktion nicht abgeneigt. Es sei sicherlich eine interessante Sache, wenn da ein leer stehendes Gebäude eine neue Funktion bekomme, so Lontzens Bürgermeister, Patrick Thevissen.

Die Untersuchung des Antrags laufe. Die Gemeinde soll sich bis zum 29. April zu dem Projekt äußern.

dop

2 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Schade drum. So geht Stück für Stück Discokultur und Jugendkultur verloren. Ganz zu schweigen dass ein Clubbetreiber viel besser den Alkoholkonsum von jungen Männern unter Kontrolle hat bzw. zur Vernunft ermahnen kann als wenn draußen wilde unangemeldete Partys auf der Grünen Wiese, im Wald oder am Bushof stattfinden.

  2. Roger Müller

    Die Kontrolle des Alkoholkonsums den Clubbetreibern überantworten zu wollen ist in meinen Augen ein weiterer Schritt, die Eltern und die Jugendlichen selbst aus der Verantwortung zu nehmen. Für mich ein Signal in die falsche Richtung. Es ist eine Erziehungsfrage und Erziehung ist und bleibt eine Angelegenheit der Eltern, nicht der Schule, nicht der Vereine, nicht der Geschäftsleute, nicht der Gemeinde, nicht des Staates. Der Weg des geringsten Widerstands in der Erziehung, ist der falsche Weg. All den Eltern, die sich die Mühe geben, ihren Kindern Werte zu vermitteln und die Pflichten nicht von den Rechten losloppeln, sei an dieser stelle gedankt.