Trotz hoher Wasserpegel: Relativ ruhiges Wochenende für die Feuerwehr

Am Wochenende haben die Flüsse Weser und Amel in Ostbelgien für Hochwasser gesorgt. Die rasche Schneeschmelze im Hohen Venn und der viele Niederschlag hatten dafür gesorgt, dass der Wasserpegel schnell anstieg.

Hochwasserwarnung für die Weser - hier am Freitag am Hotel Bosten in der Eupener Unterstadt (Bild: Julien Claessen/BRF)

Die Weser in der Eupener Unterstadt am Freitag (Bild: Julien Claessen/BRF)

In Eupen musste die Talsperre deshalb bereits ab Freitag Wasser aus dem Stausee ablassen. Das wiederum führte zu einem noch höheren Wasserstand der Weser. Überraschenderweise kam es jedoch zu wenigen Einsätzen der Feuerwehr, berichtet Zonenkommandant Holger Pip.

Angesichts der Wassermassen, die vor allem von der Eupener Talsperre aus in die Weser schossen, sei es doch ein relativ ruhiges Wochenende gewesen. „Wir hatten nur acht Einsatzstellen, wo die Wasserläufe leicht über die Ufer getreten sind oder wo Keller 20 bis maximal 50 Zentimeter unter Wasser standen. Dabei ging es um Leute, die es gewohnt sind, dass die Wasserläufe in ihr Haus rein kommen und die selber auch schon Pumpen hatten, die aber mit diesen Mengen nicht fertig wurden.“

„Wir haben aber auch Einsätze gehabt im Bereich der Weser in Eupen, wo Anwohner um Sandsäcke gebeten hatten, um da eben zu vermeiden, dass das Wasser überhaupt in die Keller läuft.“

Sarah Dederichs