Gemeinderat Bütgenbach diskutiert über Müll

Die Müllsteuer in der Gemeinde Bütgenbach steigt. Das hat der Gemeinderat am Freitagabend beschlossen. Vorausgegangen war dem Beschluss eine Diskussion über den hohen Müllverbrauch in der Gemeinde.

Müllsack (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Sergiy Tryapitsyn)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Sergiy Tryapitsyn

Hermann-Josef Pauels brachte die Müllstatistik ins Spiel. Allgemein sei zu beobachten, dass die Menge an Haushaltsabfällen kontinuierlich abnehme. So aber nicht in Bütgenbach. Dort ist der Verbrauch pro Kopf gar 27 Prozent höher als der Durchschnitt. Doch wie solle das geändert werden, fragte Pauels ebenfalls. Die 15.000 Euro für Sensibilisierungsarbeit scheinen daran nur wenig zu ändern. Um das Verursacherprinzip anzuwenden, schlug der Oppositionspolitiker eine Erhöhung des Mülltütenpreises vor.

In der Sache richtig, aber ohne konkrete Simulation zu riskant, befand die zuständige Schöffin Nadia Sarlette. Die Konsequenz: Um die Betriebskosten der Abfallbewirtschaftung zu decken, wird die Müllsteuer erhöht. Für Ein-Personen-Haushalte beträgt sie nun 107 Euro, Zwei-Personen-Haushalte bezahlen 147 Euro, Drei-Personen-Haushalte und Zweitwohnsitze werden mit 200 Euro zur Kasse gebeten.

Menschen suchen vermehrt Hilfe beim ÖSHZ

Wie Bürgermeister Daniel Franzen in der Gemeinderatssitzung bekannt gab, suchen vermehrt Menschen Unterstützung beim ÖSHZ. Während der ersten Welle habe man noch keinen Trend beobachten können. Nun beanspruchen allerdings mehr und mehr Menschen eine Covid-Prämie, so Franzen.

Andreas Lejeune

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Ein Kommentar
  1. Viktor Krings

    Leider wird das Müllaufkommen nicht kontrolliert.
    Es wäre sehr interessant zu wissen, wieviel Müll sich in den Mülltüten befindet, welcher auch in den Altstoffdepots abgegeben werden kann. Aber dafür müssten die Mülltüten vor den Häusern kontrolliert werden.

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