Wegen Corona: Kein Hubertusmarkt in Amel am 11.11.

In Amel wird es dieses Jahr keinen Hubertusmarkt geben. Bürgermeister Erik Wiesemes und die Veranstalter vom Musikverein Amel haben beschlossen, die Traditionsveranstaltung abzusagen. Sie findet in der Regel am 11. November statt.

Hubertusmarkt in Amel am 11.11.

Die öffentliche Gesundheit habe absoluten Vorrang: „Eine weitere Ausbreitung der Covid-Pandemie verschärft die Lage im Gesundheitssektor, schränkt den Schulbetrieb ein und lähmt unsere Privatwirtschaft“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung, die von Bürgermeister Erik Wiesemes und von Philipp Hennes für den Musikverein Amel unterzeichnet ist.

Pandemie kann nicht kleingeredet werden

In Ostbelgien könne die Pandemie mittlerweile nicht mehr kleingeredet werden, ergänzt Philipp Hennes. Auch wenn Marktveranstaltungen grundsätzlich nicht verboten seien, wolle man weiterreichende Maßnahmen (wie im Horeca-Sektor) nicht mitverantworten müssen.

Die geltenden Corona-Bestimmungen hätten es ohnehin unmöglich gemacht, den Markt wie gewohnt zu organisieren.

Verlosung wird dennoch durchgezogen

Die Marktverlosung, die schon im September gestartet wurde, wird aber durchgezogen. „Der weitere Verkauf der Loskarten gestaltet sich aktuell schwierig“, so Philipp Hennes, „doch bildet diese Verlosung eine wichtige Grundlage unserer Finanzierungsstruktur“.

Darum können weiterhin Lose erworben werden. Es genügt, den Betrag von 2,50 € je Karte unter Angabe der eigenen Anschrift auf das Konto BE86 7311 0109 1250 (Kontoinhaber: Musikverein „Hof von Amel“ VoG) zu überweisen. Die Loskarte wird dann per Post zugeschickt.

mitt/sp

3 Kommentare
  1. Jean-Pierre DRESCHER

    Ich bin sehr froh über jeden Bürgermeister und Präsidenten von den hiesigen Vereinen in unserer DG die noch das Allgemeinwohl zum Schutz der Bevoelkerung vorziehen vor irgendwelchen Lobby- und Konzerninteressen.

  2. Mario Meis

    Herr Drescher, das kann nur jemand schreiben, der nicht davon leben muss…

  3. Jean-Pierre DRESCHER

    Die Föderalregierung hat gefälligst dafür zu sorgen mit unser aller Steuergeldern, dass Händler, Selbständige, Schausteller und Kneipiers sozial abgesichert sind gegen unverschuldete Katastrophen.