Nachhaltiger, transparenter, partizipativer: Neue Richtlinien für die ländliche Entwicklung

Die Programme zur ländlichen Entwicklung sind auch in Ostbelgien ein probates Mittel, um Initiativen von unten zu fördern. In der Praxis dieser Programme haben sich aber einige Probleme ergeben, die jetzt angegangen werden.

Ein neugestalteter Dorfplatz, ein Vereinstreff oder eine sogenannte Sprungbrett-Wohnung: Die Programme zur ländlichen Entwicklung sind auch in Ostbelgien ein probates Mittel, um den dörflichen Zusammenhalt zu stärken.

Die wallonische Regionalministerin Céline Tellier hat in einem Rundschreiben nun die neue Ausrichtung dieser Politik vorgestellt: Sie soll noch nachhaltiger, transparenter und partizipativer werden. „Dahinter stehen verschiedene Probleme, die es in der Praxis des Programms der ländlichen Entwicklung gibt“, erklärt die Ecolo-Regionalabgeordnete Anne Kelleter im Interview.

„Zum Beispiel geht es darum, die Finanzpolitik in der ländlichen Entwicklung verantwortungsbewusster zu gestalten, Projekte zu dynamisieren, mehr Transparenz und Gerechtigkeit bei der Vergabe von den Konventionen zu erreichen und auch neue Impulse zu setzen.“

Für laufenden Projekte sieht die Wallonische Region einen Übergangsmechanismus vor.

Stephan Pesch