Kauf lokal, das ist genial: Kreativwettbewerb für Kinder und Jugendliche

Die WFG Ostbelgien fragt Kinder und Jugendliche in den fünf Eifelgemeinden: Was magst du an dem Lebensmittelgeschäft, der Bäckerei, Metzgerei oder Verkaufsstelle in deinem Dorf oder deiner näheren Umgebung? Was hast du dort schon erlebt?

Bäckerei Schaus in Recht (Bild: Michaela Brück/BRF)

Bild: Michaela Brück/BRF

Der Kreativwettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 18 Jahren aus den Gemeinden Amel, Büllingen, Bütgenbach, Burg-Reuland und St. Vith. Gesucht werden Malereien, Zeichnungen, Collagen, Fotografien, Comics, Videos, Lieder, Geschichten, Gedichte und Anekdoten zum Thema: Kauf lokal, das ist genial!

„Uns geht es darum, von den Kindern und Jugendlichen zu erfahren: Was magst du an den Lebensmittelgeschäften in den Dörfern? Was hast du dort schon erlebt? Was ist dir in Erinnerung geblieben? Was schmeckt dir dort besonders gut, zum Beispiel beim Dorfbäcker oder beim Dorfmetzger? Wen hast du dort schon Interessantes getroffen?“, erklärt Marianka Lesser. „Oder: Hast du vielleicht auch Ideen, wie man die Versorgung in deinem Dorf noch verbessern könnte?“

Einige der Werke werden dann für Werbung für lokales Einkaufen genutzt und könnte sich auf Einkaufsbeuteln, Brottüten, Plakaten oder in den digitalen Medien wiederfinden. Außerdem erhalten die Gewinner Preise in Form von Einkaufsgutscheinen bis 70 Euro.

Einsendeschluss für die Werke und Arbeiten ist der 22. November 2020. Auf der Facebook-Seite der WFG Ostbelgien können die Bürger dann bis zum 30. November abstimmen. Weitere Preise werden durch eine Fachjury mit unter anderem Ladenbesitzern vergeben.

Alle Informationen auf der Webseite der WFG Ostbelgien.

mitt/js/km

Ein Kommentar
  1. Andrea Fasch

    Zuerst fand ich die Idee sehr gut – lokal einkaufen, kurze Wege, kleine Geschäfte unterstützen.
    Inzwischen hat diese Kampagne einen Richtung genommen, die ich als Europäerin nicht mehr mittragen möchte!
    Nicht der Radius ist wichtig, der je Produkt möglichst klein sein sollte, nein, es wird wieder daran appeliert „das man ja nicht über die Grenzen fahren soll“, weil es bei „uns“ ja alles gibt.
    Soll das wirklich die Richtung in die Zukunft sein?
    Ist für einen Menschen in Lanzerath das 17km entferte Büllingen regionaler als das 15km entfernte Hellenthal?
    Der Bäcker in Büllingen oder Büttgenbach besser als der in Reescheid?
    Kaufe ich beim Metzger in Stadtkyl weniger regional als bei dem in Rocherath?
    Ist in Ouren die bessere Einkaufsmöglichkeit in Burg Rheuland oder in Wemperhardt?
    Das kann es doch wirklich nicht sein, in einer Situation, wo wir politisch verzweifelt um offene Grenzen kämpfen, wo Reisen zum Wagnis werden und Menschen einander zum Blockwardt.