Ordination von Annette Beck in der katholischen Kirche St. Vith

Die evangelische Kirchengemeinde Malmedy-St.Vith hat eine neue Pfarrerin: Annette Beck.

Dechant Claude Theiss und die evangelische Pfarrerin Annette Beck (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Dechant Claude Theiss und die evangelische Pfarrerin Annette Beck (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Annette Beck ist die zweite Frau in der Geschichte der Gemeinde, die dieses Amt bekleidet. Pfarrerin Christine Treichel war Anfang dieses Jahres in den Ruhestand getreten.

Am Sonntagnachmittag wurde Annette Beck in St. Vith in ihr kirchliches Amt eingeführt. Das Außergewöhnliche daran: Die Ordination von Annette Beck fand in der katholischen St. Vitus Kirche statt. In dieser schwierigen Zeit ist das ein starkes Zeichen für die evangelischen und katholischen Christen.

Dechant Claude Theiss möchte weiter mit Annette Beck zusammenarbeiten. „Wir haben schon mit der vorigen Pfarrerin zusammengearbeitet. Wir werden das weiterführen und vielleicht noch etwas ausweiten. Denn ich glaube, wir haben allen Grund dazu, gemeinsam Projekte zu verwirklichen. Wir gehören alle derselben Glaubensfamilie an.“

Ordination von Annette Beck in der katholischen Kirche St. Vith (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Ordination von Annette Beck in der katholischen Kirche St. Vith (Bild: Chantal Scheuren/BRF)

Chantal Scheuren

17 Kommentare
  1. Petra Decking

    Keinen Tag soll es geben, an dem Du sagst: Ich halte das nicht mehr aus.

    Liebe Anette ,
    wir freuen uns mit Dir. Schön, Dich so entspannt zu sehen .

    Carlo und Petra

  2. Marion Pleban-Richter

    Liebe Annette,
    wir wünschen dir viel Freude , Kraft und reichen Segen zu deiner Aufgabe.

    Liebe Grüße von
    Thomas und Marion

  3. Holger Scheel

    Es war ein sehr schöner Gottesdienst.

    Viel Erfolg und Gottes Segen im neuen Amt!

  4. Christel Sümnich

    Herzlichen Glückwunsch aus Deutschland!

    Irgendwann wird auch die Röm-Katholische Kirche begreifen, dass Frauen ein Eckstein des Glaubens sind.

    Christel Sümnich

  5. Frank Jörg Rimbach

    Meine Meinung dazu, Gott schütze den Zölibat!!!!

  6. Christel Sümnich

    Sehr geehrter Herr Rimbach,

    vor wem oder wovor soll der Zölibat geschützt werden?

  7. marcel Scholzen eimerscheid

    Herr Rimbach.

    Welchen Zölibat ? Pflichtzölibat oder freiwilliger Zölibat.

    Die Weigerung der katholischen Kirche, Frauen zu Priestern zu weihen, ist unverständlich. Da wird sich dann hinter irgendwelchen Bibelsprüchen versteckt, um alles zu begründen. Die Bibel ist eben ein praktisches Buch, denn es lässt sich vieles damit begründen. Für jede Gelegenheit findet man dort ein passendes Zitat.

  8. Uwe Chemnitz

    @Herr Marcel Scholzen……….auch dieses Thema bereitet Ihnen süffissantes Vergnügen, Ihre geistigen Ergüsse ab zu sondern, das passt einfach nicht zu dem Beitrag…finde ich.

  9. Guido Scholzen

    In der Bibel steht beim Apostel Paulus:
    „das Weib möge schweigen in der Gemeinde… Es gibt nichts Schlimmeres in der Gemeinde als das Geschwätz von alten Weibern… Frauen, seid dem Manne untertan, so wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, so wie auch Christus das Haupt der Kirche ist.“
    Nanu, werte moderne Gutmenschen-Christen, wie kommt denn sowas nur in die heilige Schrift?

  10. Anne Böhlke

    Liebe Annette, ich wünsche dir für deinen weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute. Ich bin stolz das du mich daran teilhaben lässt.

  11. Bianca Schubert

    Liebe Annette, schön zu sehen das du deinen Weg gefunden hast und du so strahlst. Möge Gott dich begleiten auf deinem weiteren Weg.

    Liebe Grüße aus Marl
    Bianca

  12. LanderRolf

    Liebe Leute!
    In der Bibel steht auch:1 Tim4,2 : verleitet durch die Heuchelei der Lügenredner… die gebieten nicht zu Heiraten und in 1Tim3,2: Ein Bischof aber soll untadelig sein,Mann einer einzigen Frau, nüchtern, massvoll…
    Der Zölibat wurde in der katholischen Kirche erst im Jahre 1022 beim Konzil von Pavia durch Benedikt Vlll beschlossen. Beim Bibel lesen muss man auch vorsichtig sein. denn alles ist Auslegung: der Buchstabe tötet aber der Geist macht lebendig. Mit CHRISTLICHEN Grüssen Rolf A.Lander

  13. Marcel Scholzen eimerscheid

    Werter Herr Chemnitz.

    Wo ist das Problem ?
    Jedem Tierchen
    Sein Pläsierchen.

    Die katholische Kirche sollte sich ein Beispiel nehmen und auch Frauen zu Priestern weihen. Dann noch gleich den Pflichtzölibat mitabgeschafft und die katholische Kirche wäre ein Stück glaubwürdiger.

  14. Uwe Chemnitz

    Äh, sorry Sie haben Recht Herr Scholzen…neee ..nur passte das gar nicht zur BRF Meldung verstehen Sie das, man tritt doch dann nicht so eine Diskussion los..
    Die katholische Kirche…die haben Probleme..aber nicht hier so Dinge posten…die mit dem Beitrag nur indirekt zu tun haben..danke.

  15. Dieter Beck

    Liebe Annette
    Wir sind stolz auf dich und wünschen dir alles gute als Pfarrin in Deiner Gemeinde
    Dieter und Brigitte Beck

  16. Yves Martin

    Hallo!

    Zunächst möchte ich den ökumenischen Aspekt der Ordination am vorigen Sonntag hervorheben und begrüssen, die positive Zeichen setzt; andererseits aber mein Bedauern ausdrücken über manche Polemik, die hier entflammt ist.

    Zufällig war ebenfalls letzten Sonntag die Sendung ‚la foi prise au mot‘ auf KTO-TV (siehe Internet) der Enstehungsgeschichte des Christentums gewidmet. Neben der anfänglichen Vielfältigkeit der christlichen Gemeinden im Dialog miteinander und zum Judentum, wurde auf die wichtige Rolle eingegangen, die Frauen damals spielten (Min16:24-24:53):

    -die Frauen am Kreuz;
    -Maria Magdalena, erste Zeugin der Auferstehung (Apostolin der Aposteln);
    -25% weiblicher Mitarbeiterinnen des Paulus!
    -Frauen haben, solange christliche Gemeinden sich in privaten Räumlichkeiten trafen, wo sie Redefreiheit genossen, eine wichtige Rolle gespielt. Erst als die Christen sich öffentlich versammelten, nahm dies ab.
    -Auch obenerwähnte Stelle bei 1Kor11,05 wird heutzutage eher so interpretiert, dass Paulus ratschlägt, dass Frauen, die das Gebet leiten, eine Kopfbedeckung als Zeichen ihrer Würde tragen sollten, nicht des Unterwurfs…

  17. Yves Martin

    Vielleicht lassen sich in der anfänglichen Vielfältigkeit des Christentums neue Impulse für heute entdecken… im Dialog, in der Debatte und im gegenseitigen Respekt zueinander… 😉