Paasch begrüßt interföderale Zusammenarbeit gegen Rassismus

Die Zusammenarbeit gegen Rassismus und Diskriminierung soll auf allen Landesebenen systematisch und strukturell vorgetrieben werden. Diesen Beschluss hat am Freitag eine dafür eingesetzte interministerielle Konferenz getroffen.

DG-Ministerpräsident Oliver Paasc (Bild: Olivier Matthys/Pool/Belga)

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (Bild: Olivier Matthys/Pool/Belga)

Man einigte sich auf eine ambitiöse Grundsatznote mit 14 strategischen Zielen und sechs Querschnittsthemen. Neben dem Rassismus sollen auch Fragen der Diskriminierung u.a. in Bezug auf Geschlecht, Alter, Weltanschauung oder Sprache behandelt werden.

In der Konferenz, der von föderaler Seite die Premierministerin, die Justiz- und Innenminister sowie die Ministerin für Chancengleichheit angehören, sind für die Deutschsprachige Gemeinschaft sowohl Ministerpräsident Oliver Paasch als auch Sozialminister Antonios Antoniadis vertreten.

Paasch erklärte, man habe jedes Interesse daran, sich weiterhin konsequent für mehr Miteinander einzusetzen. Er begrüße sehr, dass Belgien nun in der Rassismusbekämpfung konzertiert an einem Strang ziehe. Bereits 2012 brachte die DG-Regierung ein „Dekret zur Bekämpfung bestimmter Formen von Diskriminierung“ auf den Weg.

mitt/lo

Ein Kommentar
  1. Viktor Krings

    Schön, dass auch das Thema Sprache bearbeitet werden soll. Das ist ja besonders für die effektive Gleichstellung der deutschen Sprache in Belgien wichtig. Und dies ist besonders wichtig in Bezug auf die Kommunikation auf föderaler- und regionaler Ebene.