Erste „Fridays for Future“-Großdemo in Aachen nach Corona-Unterbrechung

In den letzten Monaten war das Streiken schwierig oder sogar verboten. Die "Fridays for Future"-Bewegung musste auch auf zahlreiche Aktionen verzichten. Jetzt geht es wieder los.

Fridays for Future: Klima-Demo in Aachen (Bild: Robin Emonts/BRF)

„Kein Grad weiter!“ lautet das Motto, mit dem die Bewegung am Freitag zu Streiks weltweit aufgerufen hat – und das bereits zum sechsten Mal. Auch in Aachen sind zahlreiche Anhänger dem Aufruf von „Fridays for Future“ gefolgt.

Die Bedingungen für eine Versammlung dieser Größenordnung sind nicht die Einfachsten, die Großdemonstration musste corona-konform sein. 15 Aktivisten aus der Aachener Ortsgruppe waren mit der Organisation dieser Demo unter Corona-Auflagen beschäftigt. Für Mitorganisator Felix Kind gab es einiges zu beachten.

Die Behörden hatten dabei die Regeln kurz vor Beginn der Veranstaltung noch einmal erhöht. Ein Abstand von zwei Metern war demnach verpflichtend. Vielen fiel das dann aber scheinbar schon schwer. Zumindest vor dem Audimax der RWTH, wo die Demo startete. Hier sollten die Teilnehmer jedoch nicht lange verweilen müssen, so Felix Kind.

Nach der Kundgebung zum Auftakt machte sich die Demo auf den Weg in Richtung Theaterplatz, natürlich nicht auf direktem Weg. Unter den Teilnehmern waren einige ältere Leute, das Alter war jedoch durchschnittlich niedrig. „Fridays for Future“ ist in der Regel ja eine recht junge Bewegung für das Klima, oder zumindest zum Teil für das Klima. Die Spanne der Themen ist groß, so auch die Botschaften, die man vermitteln will.

Diese Botschaften zierten dann auch zahlreiche Plakate, die aus der Menge hervorstachen. Das Ziel der Menge blieb jedoch das Gleiche: auf Probleme aufmerksam machen und das möglichst lautstark. Je mehr Teilnehmer, desto besser also für die Verantwortlichen – solange man den Abstand denn einhalten konnte.

Die Rede ist stellenweise von knapp 3.000 Teilnehmern, die Zahl scheint jedoch ein wenig übertrieben. Sicher waren jedoch mehr Teilnehmer da, als vorher angekündigt. Die Verantwortlichen können damit positiv auf den ersten Demo-Freitag nach Corona blicken.

Robin Emonts

4 Kommentare
  1. Marcel Scholzen eimerscheid

    Um für eine politische Angelegenheit zu demonstrieren, riskieren Menschen die Gesundheit. Das kann man nur als unvernünftig bezeichnen.

  2. Peter Schallenberg

    Nein, Herr Scholzen, das ist eine gute und richtige Demo! Und dann noch von jungen Aktivisten/ Aktivistinnen! Da riskiert man keine Gesundheit! Die um das Koronavirus herum gestrickten Gesetze und die Medien lehren hier sehr genau zu unterscheiden.

  3. Guido Scholzen

    Die jungen Menschen werden mit Klimaschutz, mit Energiewende und nun auch mit sinnlosen Corona-Regeln verarscht. (unter den Corona-Toten sind fast keine Menschen jünger als 24 Jahre, junge Menschen entwickeln eine natürliche Immunität, und können das Virus noch nicht mals weitergeben)

    Arme Jugend.
    ES IST EINE BELOGENE GENERATION.

  4. Frank Jörg Rimbach

    Ihrem Kommentar Herr Scholzen kann ich mich nur kommentarlos Anschließen!!!!
    Arme Belogene und Benutzte Jugend!!!