Lütticher Bürgermeister will Corona-Regeln für vier Kulturinstitutionen lockern

In der Theorie dürfen bei Veranstaltungen im Innenbereich derzeit maximal 200 Personen anwesend sein. In der Praxis gibt es allerdings Ausnahmen, und davon will jetzt auch die Stadt Lüttich Gebrauch machen.

Oper lüttich (Bild: Lorraine Wauters/Opéra Royal de Wallonie)

Die Lütticher Oper (Bild: Lorraine Wauters/Opéra Royal de Wallonie)

Die Bürgermeister dürfen von Fall zu Fall Ausnahmen genehmigen – und das möchte jetzt auch Lüttichs Bürgermeister Willy Demeyer machen. Eine entsprechende Versammlung hat es am Dienstag im Rathaus gegeben. Es geht um vier große Veranstaltungssäle in Lüttich: das Theater, die Oper, das Philharmonische Orchester und das Forum.

Wie Demeyer am Mittwoch in der RTBF erklärte, möchte er die erlaubte Anzahl Personen anheben, indem nur jeder zweite Platz besetzt wird und/oder die Besucher in Blasen zusammengesetzt werden. Natürlich müsste zwischen den verschiedenen Blasen auch der Abstand gewahrt und Maske getragen werden.

Man werde dann auch mehrere Eingänge und Ausgänge organisieren, so dass sich die Besucher nicht kreuzen müssen, so Demeyer. Die Bars und auch die Garderoben würden jedoch weiterhin geschlossen bleiben.

Ein entsprechendes Protokoll ist am Dienstag bereits erstellt worden. Das wird  jetzt noch dem zuständigen Minister, dem Provinzgouverneur und einem Arzt vorgelegt.

rtbf/dh/lo