Geocaching: Die moderne Schnitzeljagd für Jung und Alt

Wegen der Corona-Einschränkungen verbringen viele Menschen die Sommerferien in diesem Jahr wohl im eigenen Land. Damit vor allem Familien nicht in Langeweile versinken, ist Kreativität gefragt. Eine Lösung wäre die moderne Schnitzeljagd Geocaching.

Geocaching mit Astrid Vliegen

Geocaching mit Astrid Vliegen (Bild: BRF/Julien Claessen)

Treffpunkt: Trimm-Dich-Pfad auf Schönefeld in Eupen. Mit Personal Trainerin Astrid Vliegen geht’s für eine ganz besondere Schnitzeljagd in den Wald.

Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagd, für die man zuerst eine App auf dem Handy installiert. Dort kann man dann schauen, welche Schätze in der Gegend verborgen sind, und geht diese tatsächlich suchen. Die Schätze sind physisch vorhanden, in Kisten oder in kleinen Fotodöschen, wie man sie von früher kennt. Manchmal sind sie querfeldein im Wald oder an Hausfassaden verborgen. Die Fundorte können sehr vielseitig sein.

Man braucht dafür die Gratis-App „Geocaching“. Bevor es richtig los geht, erklärt Astrid Vliegen kurz, wie die App funktioniert. „Die App hat eine Kartenansicht, auf der wir unseren aktuellen Standort bestimmen. Und dann wird geschaut, welche Schätze in welchem Bereich versteckt sind. Der nächstgelegene Schatz ist ungefähr 150 Meter entfernt, wie die App anzeigt. Und jetzt gehen wir los!

Unser erstes Ziel befindet sich auf „Ellas Spazierrunde“. Hinter dem Namen verbirgt sich Hundebesitzer Serge, der entlang seiner Gassi-Runde „Geocaches“, also Schätze, versteckt hat.

Am Ziel angekommen, wartet eine Aufgabe auf uns. Denn jeder Schatz besteht mindestens aus einem Logbuch, in das sich alle Finder eintragen müssen. Das gleiche machen wir dann auch nochmal digital mit Foto. Bei jedem gefundenen Geocache muss die Schatzjagd auch in der App dokumentiert werden. So sehen alle Nutzer, und bei uns vor allem Hundebesitzer Serge, wer den Schatz schon gefunden hat.

Astrid Vliegen ist über ihren Sohn zum Geocaching gekommen. Sie findet, als Personal Trainerin passt der Freizeitspaß ganz gut zu ihr.

„Weil ich selbständig bin und sich mein Unternehmen Outdoor Activity vor allem um die Bewegung in der freien Natur dreht, ist das eigentlich die perfekte Kombi aus Natur und Schatzjagd. Es ist für die ganze Familie geeignet. Hier und da werde ich das Geocaching als Veranstaltung anbieten. Also wenn jemand in sich Begeisterung dafür spürt, kann er mich natürlich gerne buchen. Ich mache dann eine Einführung oder aber eine ganze Tour für die Family.“

Die Familie braucht für ihren Ausflug nichts weiter als ein Smartphone mit der passenden App und einen Stift, um sich in die Logbücher einzutragen. Und den Spaß, den gibt es obendrauf gratis dazu.

Sarah Dederichs

3 Kommentare
  1. Doris Enders

    Ich empfehle Anfängern sich erstmal genau mit dem Thema zu befassen. Da gibt es unterschiedliche Arten von Caches, Travelbugs, China usw. Das alles fehlt in diesem Artikel.

  2. Wolfgang Lehner

    Travelbugs sind keine Geocaches. Und was sind Chinas?

  3. Jens Tenninger

    Für Anfänger ist dieser Bericht leider nur bedingt geeignet.
    Unvollständige bzw. falsche Information können leicht zum Frust führen.
    Hier hat Fr. Dederichs leider nur oberflächlich recherchiert.