Corona-Krise: Erziehungstipps einer Kinderpsychologin

Durch die Schulschließungen hat nicht nur der Bildungsalltag der Kinder gelitten, sondern auch ihr soziales Leben. Kinderpsychologin Florence Steffens gibt Tipps, wie man die Kinder am besten durch die Corona-Krise bringt.

Schachspiel (Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / IgorVetushko)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / Igor Vetushko

Der Unterricht hat wieder begonnen, aber längst nicht für alle Schülerinnen und Schüler. Einige Eltern sind besorgt, denn für die Kinder, die weiterhin zu Hause verharren müssen, bleiben Schulrhythmus und Bildungsalltag noch immer auf der Strecke.

Nicht zu unterschätzen ist dabei auch der Verlust des gewohnten sozialen Umfeldes der Kinder. „Alle Kinder sind generell anpassungsfähig und können sich – manchmal sogar besser als die Erwachsenen – auf neue Situationen einstellen“, erklärt die Kinderpsychologin Florence Steffens. „Aber dafür brauchen sie ein Umfeld, das Sicherheit und Geborgenheit gibt.“

Hier sind vor allem die Eltern gefragt. Die Kinderpsychologin appelliert deshalb an alle Mütter und Väter, mit dem Thema Corona besonnen umzugehen. „Auch Eltern dürfen mal sagen, dass sie traurig sind, wenn sie die Freunde nicht sehen und Kontakte fehlen.“

Steffens rät auch dazu, Tagesstrukturen zu schaffen. „Man kann die zeitlichen Fenster auch dem üblichen Schulrhythmus anpassen.“ Vor allem aber sollte man den Kindern Geduld entgegenbringen und Verständnis zeigen, empfiehlt sie.

js/mg

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