Neuer Standort für Autosécurité: KFZ-Prüfstelle zieht in den East Belgium Park

Die Kraftfahrzeugprüfstelle ("Autosécurité") in Eupen erhält einen neuen Standort. Im Gewerbepark East Belgium nahe der Autobahn wurde ein Grundstück gekauft, wo ab Ende nächsten Jahres die Fahrzeugkontrollen stattfinden sollen. Die Bauarbeiten sollen im Juni beginnen.

Bild: Michaela Brück/BRF

Bild: Michaela Brück/BRF

Die Kraftfahrzeugprüf- und zulassungsstelle wird in den East Belgium Park umziehen. In der Gewerbezone auf dem Gebiet der vier Gemeinden Baelen, Eupen, Lontzen und Welkenraedt hat die Autosécurité ein rund 17.000 Quadratmeter großes Gelände gekauft. In ihren Augen ein idealer Standort für ein neues Zentrum.

Drei Dienste sollen hier untergebracht werden: die technische Prüfstelle, die KFZ-Zulassungsstelle und das Führerscheinzentrum – und das für alle Fahrzeugklassen. „Wir brauchen mehr Platz“, begründet Philippe Nelissen, beigeordneter Direktor der Autosécurité, den Umzug. Inzwischen würden in Eupen rund 40.000 Kontrollen pro Jahr durchgeführt und rund 21.000 Prüfungen im Führerscheinzentrum ablegt. Das Gebäude aus dem Jahr 1972 sei mittlerweile veraltet.

Aber auch die Lage der alten KFZ-Prüfstelle ist ungünstig – direkt gegenüber dem Robert-Schuman-Institut an der viel befahrenen Vervierser Straße in Eupen. Bei hohem Verkehrsaufkommen und großem Andrang kommt es hier oft zu gefährlichen Situationen.

Für den neuen Standort im East Belgium Park spreche deshalb nicht zuletzt auch eine bessere Erreichbarkeit und die Lage an der Autobahn, so die Autosécurité. Sie verspricht sich von dem neuen Zentrum auch bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter und mehr Kundenzufriedenheit.

Wenn es nach ihrem Willen geht, soll der Umzug so schnell wie möglich stattfinden. „Das Grundstück wurde im Januar gekauft. Der erste Spatenstich soll im Juni erfolgen. Ziel ist die Eröffnung Ende 2021“, erklärt Philippe Nelissen.

Bis zu 600 Fahrzeuge pro Tag sollen an der neuen Prüfstelle abgewickelt werden können – drei Mal so viele wie jetzt an der Vervierser Straße. Die Autosécurité rechnet damit, dass dann auch frühere Kunden, die nach Verviers abgewandert sind, wieder zurückkehren.

Michaela Brück

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