Wallonische Jäger besorgt um Sicherheit

Immer mehr Jäger in der Wallonischen Region machen ihren Jagdschein in Frankreich. Der wallonische Jagdminister Willy Borsus spricht sogar von 40 bis 50 Prozent der Jäger. Anfang der 2000er Jahre habe der Wert noch bei unter zehn Prozent gelegen.

Jäger bei der Jagd (Bild: © Bildagentur PantherMedia / joruba75)

Illustrationsbild: © Bildagentur PantherMedia / joruba75

Ein französischer Jagdschein ist einfacher zu ergattern als ein wallonischer. In Frankreich können angehende Jäger die theoretische und die praktische Prüfung an einem Vormittag ablegen. In der Wallonischen Region wird viel intensiver geprüft.

Kritisiert wird in wallonischen Jägerkreisen unter anderem, dass Jäger in Frankreich bei der theoretischen Prüfung nur 20 Fragen beantworten müssen, obwohl 89 Tierarten gejagt werden dürfen. In der Wallonischen Region dürfen weniger als 20 Tierarten gejagt werden. Die Prüfung umfasst aber 60 Fragen.

Benoît Petit, der Präsident des größten wallonischen Jagdvereins Royal Saint-Hubert erklärte, Frankreich habe den Zugang zum Jagdschein vor Jahren erleichtert, nachdem die Zahl der Jäger stark zurückgegangen sei.

Petit fordert, dass Belgier, die ihre Lizenz in Frankreich erhalten, zur Sicherheit auch einen Fragebogen über wallonische Rechtsvorschriften beantworten müssen. Andernfalls sollten sie verpflichtet werden, eine Zusatzprüfung in der Wallonischen Region abzulegen.

avenir/mz

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