Gemeinde Bütgenbach: Langfristige Projekte statt Schnellschüsse

Seit gut einem Jahr ist Daniel Franzen der neue Bürgermeister der Gemeinde Bütgenbach. Für Diskussionsstoff sorgten im vergangenen Jahr unter anderem Investitionen im Bereich der Wasserversorgung, der Holzverkauf und die Neugestaltung des Kirchplatzes. Auch im neuen Jahr will Franzen auf langfristige Projekte statt auf Schnellschüsse setzen.

Daniel Franzen (Bild: Olivier Krickel/BRF)

Daniel Franzen (Bild: Olivier Krickel/BRF)

„Spannend“, so beschreibt Daniel Franzen das vergangene Jahr. Auf die Arbeit als Bürgermeister habe er sich aber schon davor einarbeiten können. Sechs Jahre lang war er bereits Schöffe im Kollegium seines Vorgängers Emil Dannemark.

In Franzens Kollegium sind nun drei neue Gesichter zu sehen. Eigene Akzente habe das neue Team vor allem in der Ausarbeitung und Planung von künftigen Projekten setzen können, glaubt der Bürgermeister. „Die Umsetzung kommt dann langfristig.“

Für die Tourismusbranche der Gemeinde sei 2019 ein gutes Jahr gewesen: „Viele Touristen aus dem In- und Ausland haben den Weg in unsere Gemeinde gefunden“, berichtet Franzen. In Zukunft wolle man den sanften Tourismus auch weiterhin fördern.

Zuversichtlich stimmt den Bürgermeister auch der Holzverkauf: Statt geschätzte 300.000 Euro hat die Gemeinde 458.000 Euro einnehmen können. Auch was die neuen Wasserbohrungen angeht, zeigt sich der Bürgermeister hoffnungsvoll.

2020 wird zudem die Neugestaltung des Kirchplatzes in Weywertz zu Ende geführt. Mängel sollen beseitigt werden und dann will die Gemeinde den neuen Platz feierlich einweihen.

Außerdem startet 2020 das Projekt Wifi4EU: „Wir müssen noch prüfen, wo es möglich ist, aber sehr gerne möchten wir in jeder Ortschaft Wlan-Hotspots anbieten“, so Franzen.

Raffaela Schaus

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