Gemeinde Lontzen: Bürgermeister Thevissen will eigene Akzente setzen

Die Gemeinde Lontzen kann sich auch 2020 noch keine "großen Sprünge" erlauben. Dringend notwendige Investitionen, wie etwa im Schulbereich, sollen aber nicht darunter leiden. Wie Patrick Thevissen im Bürgermeistergespräch erklärte, dürfe eine leichte Verschuldung der Gemeinde Lontzen im konkreten Fall kein Hindernis darstellen.

Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen (Bild: Renate Ducombe/BRF)

Lontzens Bürgermeister Patrick Thevissen (Bild: Renate Ducombe/BRF)

Themen im Interview: die allgemeine politische Arbeit, die Wirtschaftsförderung und Fragen der Ländlichen Entwicklung. Dabei ging Bürgermeister Thevissen zunächst auf den Wechsel der politischen Mehrheit in der Gemeinde ein: „Es war eine sehr spannende Zeit für mich als Bürgermeister, aber auch für die Gemeinde. Es war eine Übernahme. Man übernimmt eine funktionierende Struktur, die man nicht von einem Tag auf den anderen umpolen kann“, fasst Thevissen die erste Zeit seiner Legislatur zusammen.

„Nicht alles in der Vergangenheit war schlecht. Aber natürlich wollten wir eigene Akzente setzen, wie im Bereich Schule.“ Es sei nicht so wichtig, allen Menschen jedes Jahr etwas zu bieten. Sondern wichtiger sei es, langfristig zu planen.

Die Gemeinde Lontzen sei finanziell gesehen weiterhin keine reiche, resümiert Thevissen. Eine mögliche Wiederaufnahme von Bergbauarbeiten war kurz vor den Wahlen Thema. „Das alles scheint halbwegs verpufft zu sein, aber man muss bei dem Thema wachsam bleiben“, sagt Thevissen.

„Ich glaube, 2020 wird sich einiges konkretisieren“, so Thevissen. Dafür brauche es Weichenstellung und Umsetzung – phasenweise.

rkr/rasch

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