Flugshow in Hergenrath mit Helikopterflügen über die Gemeinde

Eine einzigartige Möglichkeit, das Panorama der Großgemeinde Kelmis aus der Luft zu betrachten: Das verspricht der Verkehrsverein Kelmis am kommenden Wochenende (14. und 15. September). Flüge sind im Voraus buchbar.

Hubschrauber über Eupen (Bild: Simonne Doepgen/BRF)

Illustrationsbild: Simonne Doepgen/BRF

Der Verkehrsverein Kelmis lädt am 14. und 15. September zur Flugshow in Hergenrath ein, in Zusammenarbeit mit dem Tag der offenen Tür des Tierhofes und der Tagesstätte Hergenrath.

An den beiden Tagen sind Vorführungen mit Modellflugzeugen, Kunstflüge und Rundflüge über Hergenrath, Kelmis und Umgebung geplant. Verschiedene Clubs und Vereine der Region führen ihre Künste vor.

„Ein Hubschrauber ist vor Ort. Und ULM-Flieger, das sind Nachbauten von Doppeldeckern aus dem Krieg“, erklärt Rudolf Schmitz, der Präsident des Verkehrsvereins Kelmis.

Außerdem werden für Modellflugzeuge auch „Schulstunden“ angeboten. „Der Schüler kann mit seiner Fernbedienung das Flugzeug übernehmen, sobald es in der Luft ist. Er kann dann seine Runden drehen. Und falls etwas schief geht, kann der Lehrer immer eingreifen“, erklärt Schmitz.

Ein Helikopterflug dauert sechs Minuten und kostet 45 Euro pro Person. Es wird auch ein Flug mit dem Hubschrauber Robinson R44 nach Lüttich oder zurück angeboten, zum Preis von 99 Euro.

Alle Informationen auf der Seite des Verkehrsvereins Kelmis, dort gibt es auch Anmeldeformulare für einen Flug.

mitt/js/km

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Ein Kommentar
  1. Petra Lena Meister

    So sehr ich die Faszination des Fliegens nachvollziehen kann, muss ich als Anwohnerin doch anmerken, dass der Lärm des Helikopters, mit dem man mitfliegen konnte, vor allem am Sonntag nicht mehr abgerissen ist. Das Wetter war schön und ich wollte mich im Garten enstpannen, was überhaupt nicht möglich war. Sicherlich kann man gegen eine Flugshow nichts sagen, wenn sie nur 1x im Jahr stattfindet. Insgesamt jedoch hat der von Menschen produzierte Lärm die letzten Jahren stark zugenommen: laute Partys in Kelmis und Umgebung, Motocross in Moresnet, vermehrter Flugverkehr in der Euregio, und das alles am Wochenende und in den grünen Gebieten der Gemeinde, in denen sich die Menschen eigentlich erholen wollen. Ich empfinde das als eine beunruhigende Entwicklung mit der Frage, ob es bei den Behörden auch einen Zuständigen zur Beschränkung des Umweltlärms gibt? Oder muss ich wieder in die Stadt ziehen, um mehr Ruhe zu bekommen?

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