Tourismusagentur Ostbelgien geht neue Wege

Für den Tourismus in Ostbelgien war es ein historischer Tag: Zum ersten Mal fand am 25. Juni in Elsenborn die Generalversammlung der Tourismusagentur Ostbelgien unter der neuen juristischen Form einer VoG statt.

Bild: Melanie Ganser/BRF

Wanderknotenpunkt in der Gemeinde Burg-Reuland (Bild: Melanie Ganser/BRF)

Damit öffnete sich die 1984 als „Verkehrsamt der Ostkantone“ gegründete Tourismusagentur dem Privatsektor. TAO-Präsident Thorsten Maraite und die geschäftsführende Direktorin Sandra De Taeye begrüßten insgesamt 34 Mitglieder im Ortis-Auditorium in Elsenborn.

Die Arbeitsweise der Tourismusagentur Ostbelgien werde auf administrativer Ebene in Zukunft viel flexibler und professioneller sein, sagte TAO-Präsident Thorsten Maraite. Ziel sei es, eine effiziente und angepasste Verteilung der Mittel vorzunehmen und sie dort einzusetzen, wo effektiv Bedarf bei den Tourismusanbietern bestehe.

Auch die strategische Ausrichtung im Bereich Digitalisierung war Thema. Die Webseite ostbelgien.eu hat seit dem Projektstart 2016 eine beeindruckende Steigerung von 76 Prozent der Besucher verzeichnen können.

Aufsichtsministerin Isabelle Weykmans nannte in ihrer Ansprache die „Leuchtturmprojekte“: Dazu gehören die Vennbahn, das Wanderknotenpunktsystem, die Neubeschilderung des Vélotour-Radwegenetzes, aber auch das Stoneman-MTB-Projekt sowie die Anbindung der Wanderwege an den Eifelsteg.

mitt/rs

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150