Aachen hat jetzt einen Moscheeplatz

Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp hat in einem symbolischen Akt dem Platz vor der Yunus-Emre-Moschee den offiziellen Namen gegeben: Moscheeplatz.

Moscheeplatz in Aachen: enthüllung des Straßenschilds (Bild: Ralf Roeger/Stadt Aachen)

Bild: Ralf Roeger/Stadt Aachen

Die Straßenschilder enthüllte er gemeinsam mit Vertretern der Türkisch-Islamischen Gemeinde zu Aachen, die die Namensgebung beantragt hatten.

Philipp zeigte sich auch mit der Entwicklung nach Vollendung des Moscheebaus im vorigen Jahr überaus zufrieden: Der Platzname sei nur folgerichtig. Die Yunus-Emre-Moschee gehöre zu Aachen und sei ein Haus für alle Aachener. Das Gotteshaus sei ein Symbol für das tolerante und friedliche Miteinander in der multikulturellen Stadt.

mitt/rs

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14 Kommentare
  1. Lothar Mundt

    Wie schön……

  2. Wahl, Joachim

    …und einen Klimanotstand!

  3. udo sandhorst

    karolus magnus wuerde hoch erfreut sein. mitsammt der 10 koepfigen anwesenden menschenmassen.

  4. Karl Lauterbach

    Auch wenn man das jetzt denken könnte: Eine Islamisierung findet nicht statt!

  5. Dieter Krause

    Im westdeutschen Kalifat nichts außergewöhnliches.

  6. Alexander Kerres

    Ist es die Hitze oder ist heute einfach nur Tag der schwachsinnigen Kommentare?

  7. Dieter Leonard

    @A. Kerres
    Der war gut! Aber es ist zu befürchten, es liegt nicht an der Hitze…

  8. Jean-Pierre DRESCHER

    Weil die Deutschen das einziges Volk der Welt sind was sich nicht mehr traut sich selber zu schützen ist die BRD DAS einzigartige Vergnügungszentrum für sämtliches Gesindel aus der ganzen Welt mit All-Inclusive-Luxusversorgung egal wie viel Menschen oder Tiere man schon umgebracht oder anderweitig geschändet hat und schänden wird.

    Erst heute haben die Ermittler wieder einen jungen Bosnisch sprechenden Mann in Deutschland gefunden, der an den Pariser Anschlägen 2015 beteiligt sein soll und u.a. von Belgien per intern. Haftbefehl gesucht wurde.

  9. Alexander Kerres

    @Herr Drescher
    Was hat jetzt alles mit dem Artikel zu tun?

  10. Thomas Dahlke

    Was für ein verrücktes Land?
    Die deutschen begehen
    Kulturellen und wirtschaftlichen Suizid

  11. Peter Schallenberg

    „… ein Haus für alle Aachener. Das Gotteshaus sei ein Symbol für das tolerante und friedliche Miteinander in der multikulturellen Stadt.“

    Ein wahrlich frommer Wunsch! Ob das dann auch der Realität entspricht, ist völlig irrelevant. Hauptsache, es hört sich gut an, ist politisch korrekt und man kann sich selber auf die Schulter klopfen.

  12. Guido Scholzen

    Würde es auch einen neuen Kirchplatz irgendwo in der Türkei geben?
    Nein.

    2015 wurden in der Türkei, besonders im Osten bei den Kurden, sämtliche Kirchen verstaatlicht, wegen ‚Denkmalschutz‘ um der unkontrollierten Bauwut vorzubeugen. In Wahrheit will man alles zurückdrängen, was nicht islamisch-sunnitisch ist (auch die Schiiten, Aleviten und Jesiden sind betroffen, nicht nur die chaldäische und syrisch-orthodoxe Kirche). Die betroffenen Gemeinden wöllten gerne juristische Mittel gegen diese staatliche Willkür einsetzen, doch die christlichen Gemeinden und Kirchen (finanziert und verwaltet durch Stiftungen) in der Türkei haben keinen geregelten Rechtsstatus mehr seit Atatürks Modernierung und Reformen vor fast 100 Jahren, die in Wahrheit nur oberflächlich stattgefunden haben.

    In der Stadt Bursa ist es seit 2016 verboten, dass die dortigen Christen in der noch einzig übrig gebliebenen Kirche Gottesdienste feiern,wegen Denkmalschutz mussten Christen ihre Kirche räumen.

    Ich finde es einfach geschmacklos, dass dies keine Schlagzeilen sind.
    Moscheeplatz? Umbennen in ‚Armenischer Platz‘ !

    @Leonard&Co.: Um Antwort wird gebeten…

  13. Dieter Leonard

    @Scholzen
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
    Wenden sie sich mit ihrer berechtigten Kritik an Herrn Erdogan oder ist es ihr Ansinnen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten?
    Einen „Armenischen Platz“ zur Erinnerung an den Völkermord des Osmanischen Reiches an den Armeniern würde ich begrüßen. Gerne in Aachen. Am liebsten jedoch in Istanbul oder in Ankara, der Platz vor Erdogans Protz-Palast.
    Zufrieden?

  14. Guido Scholzen

    @Leonard,
    zufrieden? oh ja. Sie haben Tacheles geschrieben ohne es zu kapieren.

    Die einzige Gerechtigkeit hier auf Erden ist „Auge um Auge – Zahn um Zahn“.
    Da Gutmenschen dieses Prinzip leugnen, erwarte ich auch keine realistischen Erkenntnisse in Sachen Menschenrechte und Menschenpflichten.
    Einen ‚Armenischen Platz‘ in der Türkei würden Sie begrüßen. Darauf können Sie lange warten, aber bis dahin begrüßen jeden weiteren Moscheeplatz.
    Wenn Sie reell wären, müssten Sie gegen den Islam genau vehement vorgehen wie gegen den Klimawandel, oder?

    Danke für Ihre Antwort.

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