Gemeinde Burg-Reuland sucht neue Handlungsspielräume

Der Reuländer Gemeinderat hat sich mit einer Reihe von Finanzfragen und mit der Vertretung in gemeindeübergreifenden Gremien befasst. Interessant waren vor allem die Neuigkeiten in Sachen Dorfentwicklung, Tourismus und Müllvermeidung.

Bild: Julien Claessen/BRF

Die Gemeinde Burg-Reuland schließt das vergangene Jahr mit einem Haushaltsergebnis von rund 800.000 Euro ab. Es fällt deutlich geringer aus als in den Vorjahren. Weil somit weniger Geld übertragen werden kann, sind die finanziellen Handlungsspielräume geringer. Sie sollen über andere Wege erschlossen werden, wie das wallonische Programm zur Ländlichen Entwicklung.

Neue ÖKLE eingesetzt

Die Örtliche Kommission für Ländliche Entwicklung (ÖKLE) musste nach den Gemeinderatswahlen neu eingesetzt werden. Als zuständiger Schöffe übernimmt Serge Dollendorf den Vorsitz. Er freute sich, dass alle Bewerber in die ÖKLE aufgenommen werden konnten, als Mitglieder oder als deren Ersatz.

Gleichzeitig erinnerte er daran, dass die Bürger über ihre Motivation hinaus einen langen Atem brauchen, weil die Umsetzung der Projektideen erfahrungsgemäß lange dauert.

RAVeL ist Ende Juni fertig

Bis zu den Sommerferien soll der RAVeL-Abschnitt auf Reuländer Gemeindegebiet fertig asphaltiert sein. Hier ist die Wallonische Region Bauherrin. Während der Arbeiten ist der Radwanderweg zwar gesperrt. Das hält aber viele nicht davon ab, ihn zu nutzen.

Die Gemeinde ist auch dabei, die Standorte für ihre Müllfangkörbe festzulegen. Schöffin Sonja Houscheid zeigte sich in diesem Zusammenhang schockiert, wie viel Müll wieder entlang der sogenannten „Benzinstraße“ bei Espeler liege. Dabei hatten die Schulkinder erst vor ein paar Wochen die Straßengräben sauber gemacht.

Stephan Pesch

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Ein Kommentar
  1. Ruud Van Damme

    seid kurzem wurde die schöne Vennbahnstrecke zwischen Oudler und Auel geteert. Zahlreiche gesunde Bäume und Buckse sind verschwunden. An der Stelle haben wir Zementboden zurückbekommen. Wo man früher beim Spaziergang die Erde unter den Füßen fühlte, läuft man heute über hartes Asphalt.

    Zahlreiche Experten und Forschungsberichte aus der Umweltüberwachung deuten auf die Wichtigheit das Grundwasser auf einer stabile Ebene zu halten. Als Maßnahme für den Klimaschutz sollte man deshalb vor allem auf dem Belag bei einer neue Fahrbahnstrecke achten. Um eine gute Abwasserung vom Regenwasser zu gewährleisten, sollte diesem Belag Wasserdurchlässlig sein.

    Mit der Klimaproblematik und vor allem dem trocknen Sommer von 2018 sollte man heute zu Tage besser wissen.
    Ein schönes Stück Umwelt wurde mal wieder zu Opfer vom Asphalt. Mit welchen Ziel? Dass Radfahrer (noch) schneller fahren können?
    Sehr Schade!!

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