AstenJohnson führt mit Heimbach Fusionsgespräche

Zwei Traditionsbetriebe der Region führen Gespräche über den Zusammenschluss von Geschäftsbereichen. Das haben die Unternehmen AstenJohnson und Heimbach angekündigt.

Asten Johnson in Kettenis (Bild: Julien Claessen/BRF)

Bild: Julien Claessen/BRF

Die von den USA aus geleitete AstenJohnson-Gruppe beschäftigt in ihrem Ursprungswerk in Kettenis rund 185 Mitarbeiter. Nach Angaben von Guido Quinting, der das Werk in Kettenis leitet, befinden sich die Fusionsgespräche noch in einem frühen Stadium.

Betroffen sind die Papiermaschinenbespannung (PMC) und die Herstellung von Sieben für die Fließstoffindustrie. Der Bereich Filtration, in dem Heimbach auch ein Werk in Kelmis betreibt, sei nicht betroffen.

„Wir sind momentan noch dabei, Gespräche zu führen, um zu sehen, wie wir uns in Zukunft organisieren und strukturieren werden. Es ist zu früh, um irgendwelche Schlussfolgerungen zu ziehen, was den Personalbestand angeht“, sagt Guido Quinting im BRF-Interview.

„Wir werden alles daran setzen, die Kernkompetenzen, die wir im Werk Eupen haben, weiter nach vorne zu bringen und somit auch in diesen Bereichen in Zukunft Kompetenzzentrum werden zu können.“

Beide Unternehmen blicken auf eine über 200-jährige Firmentradition zurück. AstenJohnson war früher in der Region unter dem Namen Von Asten bekannt. Beide Betriebe nehmen in ihren Bereichen eine weltweite Führungsrolle ein.

AstenJohnson beschäftigt insgesamt rund 2.100 Mitarbeiter. Die von Düren aus geleitete Heimbach-Gruppe beschäftigt etwa 1.300 Mitarbeiter.

rkr/cd/km

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