Geldautomat in Eupen gesprengt

In Eupen haben Unbekannte am frühen Freitagmorgen den Geldautomaten der Post an der Schulstraße gesprengt. Die Detonation war laut Zeugenaussagen in weiten Teilen der Stadt und sogar in Kettenis zu hören. Die drei Täter sind auf der Flucht.

Geldautomat an der Post in Eupen gesprengt (Bild: Katrin Margraff/BRF)

Geldautomat an der Post in Eupen gesprengt (Bild: Katrin Margraff/BRF)

Gegen vier Uhr Freitagfrüh knallte es. Die Detonation war laut Zeugenaussagen in weiten Teilen des Stadtgebiets zu hören. Anwohner berichteten von einer Druckwelle und Auswirkungen wie bei einem Erdbeben. Das Gebiet um die Schulstraße und die Klötzerbahn wurde von der Polizei zwischenzeitlich abgesperrt.

Laut Staatsanwaltschaft geben Kameraaufnahmen Aufschluss über den Tathergang. Ohne diese Aufnahmen wüsste man zum jetzigen Zeitpunkt viel weniger, erklärte Andrea Tilgenkamp, Prokurator des Königs, bei der Pressekonferenz am Freitagnachmittag. „Das einzige, was man im Moment weiß: dass es sich vermutlich um drei Personen gehandelt hat, die mit einem dunklen Audi Kombi die Tat begangen haben.“ Die Täter flüchteten über die Autobahn in Richtung Deutschland.

Bei der Detonation ist niemand zu Schaden gekommen. Allerdings wurden das Postgebäude und Nachbarhäuser beschädigt. Die größten Schäden wurden am Freitag schon wieder behoben. An der Post wurden neue Fenster eingesetzt. Sie bleibt allerdings für Kunden auch noch am Samstag geschlossen.

Zur entwendeten Geldsumme konnte die Staatsanwaltschaft noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen werden derzeit in alle Richtungen geführt. Die Bevölkerung wird um Mithilfe gebeten. „Jeder Hinweis ist hilfreich“, unterstreicht Tilgenkamp. Hinweise können bei der föderalen Kriminalpolizei (087/596266) abgegeben werden.

mitt/est/vk/mg

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3 Kommentare
  1. Christa Hermann

    Ist wohl traurig das so was auch bei uns passiert, man ist seines Lebens nicht mehr sicher, hoffe das sie die Täter bald bekommen

  2. Sonja Clooth

    Ich wohne Schulstrasse und der Knall war furchtbar und das ganz Haus hat gezittert. In welcher Welt leben wir?

  3. Margraff Jürgen

    Tja, Profitgier – vorher gab’s im Eupener Postamt ’nen Nachtdienst, bei beleuchtetem Innenraum wo sich Menschen bewegen, wäre die Sache wohl nicht so einfach, aber na ja, heute verzeichnete BNP/Paribas einen Rekordgewinn von über einer Milliarde € & gleichzeitig verkünden die einen Stellenabbau von 2200 Vollzeitbeschägtigen, der Gewinn fliesst an die Aktionäre & den Aufsichtsrat, die armen „Kack..“ werden davon nichts seh’n – wen wunderts da, dass die Übeltäter sich die Penunzen holen wo sie können, und sei’s in ’nem Geldautomat

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