St. Vith: Klinik St. Josef und Vivias hinterlegen „Mammutprojekt“

In St. Vith haben die Klinik St. Josef und die Interkommunale Vivias dem zuständigen Minister Antonios Antoniadis ihren gemeinsamen Antrag für den Ausbau des Standorts überreicht.

Vertreter der VoG Klinik St. Josef und von Vivias mit dem Minister und den Eifeler Bürgermeistern (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Vertreter der VoG Klinik St. Josef und von Vivias mit dem Minister und den Eifeler Bürgermeistern (Bild: Stephan Pesch/BRF)

Von einem „großen Schritt“ zur künftigen Absicherung der Gesundheitsversorgung und Seniorenbetreuung in der Eifel war die Rede – und von einem „Mammutprojekt“. Denn insgesamt sind die Neubau- und Ausbaupläne der Interkommunalen Vivias und der Klinik St. Josef in St. Vith mit rund 50 Millionen Euro veranschlagt.

Das Projekt ist auf sechs bis sieben Jahre angelegt. Geplant ist unter anderem der Neubau eines Wohn- und Pflegezentrums für Senioren auf dem Gelände des früheren Fußballplatzes an der Malmedyer Straße. Nach dem Umzug des bestehenden Seniorenheims wird das Gebäude von der Klinik übernommen und zu einem Gesundheitszentrum umfunktioniert.

„Es geht hier eigentlich um eine Investition für die nächste Generation“, sagt Christian Krings, Verwaltungsratspräsident der Klinik St. Josef. „Da wir das Gesamtkonzept zusammen mit Vivias entwickelt haben, ist die Lösung zustande gekommen, dass wir das Altenheim St. Elisabeth von Vivias abkaufen. Das können wir sehr gut nutzen, um in Zukunft weitere Dienste in der Klinik auszubauen.“

Am Dienstag wurde der gemeinsame Antrag dem zuständigen Minister Antonios Antoniadis überreicht – im Beisein aller Bürgermeister der fünf Eifelgemeinden, die so Rückendeckung bei diesem wichtigen Projekt geben wollten.

sp/mg

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