Wahlvorbereitungen in den Gemeinden laufen auf Hochtouren

Am Sonntag wird gewählt. Damit dann alles reibungslos funktioniert, laufen die Vorbereitungen in den Gemeinden bereits auf Hochtouren.

Wahlvorbereitungen in der DG laufen auf Hochtouren

Bild: Anne Kelleter/BRF

Noch drei Tage sind es bis zu den Wahlen. Für die Gemeinden bedeutet das viel Arbeit. In der Sporthalle Kettenis sind die Mitarbeiter der Stadt Eupen seit Donnerstagmorgen beim Aufbau. „Die Vorbereitungen in Eupen laufen sehr gut. Wir haben bereits mehr als die Hälfte der Wahlbüros aufgebaut und getestet. Bisher haben wir keine Pannen gehabt an den neuen Computern. Wir hoffen, dass bis Freitagmittag alles steht“, sagt Marga Schulz-Drömmer von der Gemeindeverwaltung Eupen.

Stellwände, Wahlcomputer, Urnen und Dokumentation – das alles wird nur für einen Tag aufgebaut. Doch auch davor sind die Gemeinden gefragt. Ab dem 1. August geht’s richtig los – bis zur Wahl am 14. Oktober. „Die Gesetze müssen beachtet und die Dokumente für die drei Wahlbüros vorbereitet werden. Wir sind auch zuständig für den Gemeindevorstand, d.h. wir machen auch die Auszählung bei den Gemeinderatswahlen. Da kommt also einiges auf uns zu“, erklärt Lothar Feyen von der Gemeindeverwaltung Burg-Reuland.

Wie viel Arbeit eine Gemeinde hat, hängt auch davon ab, ob sie sich dafür entscheidet, die Wahlcomputer selbst aufzubauen oder nicht. In Burg-Reuland macht das die Firma, die die Computer liefert, allerdings passiert das dann erst kurz vor der Wahl. In Eupen hat man sich dazu entschieden, die Computer direkt bei der Stadt einzulagern und selbst aufzubauen. Das bedeutet auch, dass die Mitarbeiter der Stadt jedes Gerät nach dem Aufbau einzeln testen müssen.

Neben den normalen Kabinen gibt es auch in jedem Wahlbüro eine für Personen mit einer Behinderung. Hier findet man zusätzlich eine Fernbedienung, die hilft, falls es Probleme mit dem Berührungsbildschirm gibt, einen Kopfhörer, über den man alles, was auf dem Bildschirm passiert, auch hören kann und einen Scanner, mit dem der Wähler selbst überprüfen kann, ob der QR-Code auf seinem Stimmzettel auch mit seiner Wahl übereinstimmt.

Das alles bis Sonntag so da stehen bleibt, ist laut den Verantwortlichen kein Problem. Für Manipulation gibt es kaum eine Chance. „Die Geräte sind jetzt nur an den Strom angeschlossen und haben kein Programm. Es lohnt sich nicht, sie zu klauen, da kein Mensch etwas damit anfangen kann. Alles, was man braucht, um den Wahlvorgang zu starten, ist auf den USB-Sticks, die die Präsidenten bekommen“, erklärt Marga Schulz-Drömmer. „Die Räume werden gut abgeschlossen, der Hausmeister ist vor Ort und die Polizei macht bis Sonntag regelmäßig Runden.“

Und wer noch unsicher ist, wie die neue Wahlmethode genau funktioniert, für den gibt es vor jedem Wahlbüro ein kleines Heftchen, das nochmal genau alle Schritte erklärt. Noch drei Tage bis zur Wahl, dann geht’s los.

ake/mg

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