„Eiserner Schatz“: Bahnhof Raeren muss denkmalgeschützt bleiben

Der Erhalt des sogenannten "Eisernen Schatzes" am Bahnhof Raeren war Thema einer gut besuchten Führung am Sonntagmorgen. Der Eisenbahnexperte Manfred Hirtz informierte während gut zwei Stunden über die historischen, technischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Hintergründe von Gebäuden, Signalanlagen und Stellwerken auf dem riesigen Areal.

Bahnhof Raeren

Archivbild: Olivier Krickel/BRF

Die große Sorge ist nach wie vor, dass die Unterschutzstellung des Raerener Bahnhofs als denkmalwürdige Einrichtung durch den Staatsrat aus formalen Gründen für nichtig erklärt werden könnte. Damit droht die Gefahr des weiteren Abbaus erhaltenswerter Bahnanlagen.

Das wollen die Gemeinde, die DG und die Eisenbahnenthusiasten mit aller Entschiedenheit verhindern. Björn Hartmann  ist bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien Projektmanager für die Ländliche Entwicklung und auch persönlich in Sachen Erhalt des Eisernen Schatzes in Raeren engagiert.

„Nach wie vor bin ich immer wieder aufs Neue beeindruckt, weil wir hier eine Mischung finden aus technischen Erinnerungstücken, aus ’ner sehr beeindruckenden naturräumlichen Vorgabe“, erklärt der Experte sein Interesse am Raerener Bahnhof.  Viele Bürger aus der Gemeinde Raeren und darüber hinaus engagierten sich zudem für den Bahnhof Raeren, seine Geschichte und auch für seine Zukunft, so Hirtz.

Rudi Schroeder

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150