Antoniadis zu Nosbau: Mieter und Beschäftigte müssen sich nicht sorgen

Die teils hitzig geführte Debatte um die Zukunft der sozialen Wohnungsbaugesellschaften in Ostbelgien hat sich beruhigt.

Sozialminister Antonios Antoniadis

Archivbild: Françoise Pfeiffer/Belga

Bei einem Treffen von Gemeinschaftsminister Antoniadis mit Vertretern der Nordgemeinden kam es zu einem sachlichen und positiven Austausch der Standpunkte, wie der Kelmiser Bürgermeister Louis Goebbels und der Lontzener Schöffe Roger Franssen dem BRF übereinstimmend bestätigten. Weitere Gespräche wurden vereinbart.

Der Minister betonte, dass es die Wohnungsbaugesellschaft Nosbau nach der Übertragung der Kompetenz Wohnungsbau an die DG in der jetzigen Form nicht mehr geben werde. Eine Zusammenarbeit mit den an Nosbau angeschlossenen frankophonen Randgemeinden schließe er aber nicht aus.

Auf keinen Fall müssten die Nosbau-Beschäftigten fürchten, ihre Arbeitsplätze zu verlieren. „Niemand muss sich sorgen machen. Die Arbeitsplätze sind gesichert. Wir haben das Know-how, das wir bei der Gestaltung der Zuständigkeit brauchen. Bei jeder Zuständigkeitsübertragung haben wir immer vorgesehen, dass das Personal übernommen wird – manchmal sogar bevor es zur Umsetzung gekommen ist“, sagt Antoniadis.

Auch die Rechte der Mieter blieben gewahrt. „Die Mieter behalten ihr Mietrecht. Es ist nicht das Ziel weniger, sondern mehr Wohnraum zu schaffen, damit mehr Familien diesen Zugang bekommen.“

Nosbau: Gemeinden nach Versammlung mit Antoniadis besänftigt

rs/mg

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Ein Kommentar
  1. marcel scholzen eimerscheid

    Der Minister hat auch nur mit heißem Wasser gekocht und wie üblich wird die Suppe nicht so heiß gegessen wie gekocht.

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