Medizinstudienplätze: Paasch und Mollers intensivieren Bemühungen

Ministerpräsident Oliver Paasch und Bildungsminister Harald Mollers intensivieren ihr Werben um Medizinstudienplätze für Abiturienten aus der DG. Dabei trafen sie auch mit dem luxemburgischen Bildungsminister zusammen.

Arzt

Illustrationsbild: Pixabay

Luxemburg hat, ähnlich wie die Deutschsprachige Gemeinschaft, nicht die Möglichkeit, selber Ärzte auszubilden. Das Großherzogtum unterhält deshalb seit vielen Jahren ausgezeichnete Partnerschaften zu Hochschulsystemen in ganz Europa. Das seien Kooperationen, von denen die Ostbelgier lernen könnten, sagte Paasch nach dem zweistündigen Treffen in Luxemburg.

Luxemburg hat darüber hinaus mit der Französischen Gemeinschaft eine sogenannte Quotenregelung ausgehandelt, die es luxemburgischen Studenten erlaubt, in der Wallonie Medizin zu studieren, ohne vorher eine Aufnahmeprüfung abzulegen.

Ministerpräsident Rudy Demotte hatte die Überlegung geäußert, eine ähnliche Formel auf die DG zu übertragen. Hintergrund ist: Seitdem die Französische Gemeinschaft eine Aufnahmeprüfung in französischer Sprache eingeführt hat, ist es Deutschsprachigen kaum noch möglich, ein Studium an einer medizinischen Fakultät in Belgien aufzunehmen.

mitt/rs

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