Stadt Eupen arbeitet an „Einzelhandelscharta“

In Eupen wird das Thema Stadtmärkte immer stärker und leidenschaftlicher diskutiert. Insgesamt zehn solcher Läden gibt es inzwischen in Eupen und Kettenis, alleine acht in der Oberstadt - zu viele, meinen die Stadtverantwortlichen. Sie wollen gegensteuern.

Der "Stadtmarkt" von Nurettin Demitasr in der Eupener Bergstraße (Bild: Rudi Schroeder/BRF)

Die Stadt Eupen will entschieden gegen die Uniformität von so genannten Nightshops und ihr angeblich gleiches Angebot vorgehen. Der Rat für Stadtmarketing und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft sind dabei, eine Einzelhandelscharta zu erstellen.

Stadtmarketingchef Alain Brock hofft, dass die Charta Ende des Jahres fertig sein wird und dann auch schnell durch den Stadtrat verabschiedet werden kann. „Darin soll festgelegt werden, welche Geschäfte man in den Geschäftsstraßen haben möchte, welche man fördern möchte, und welche man nicht dort sehen will.“

„Aber das Wichtigste: Der Eigentümer hat die Hebel in der Hand. Er entscheidet, wem er sein Geschäft vermietet.“ Und für die Eigentümer sei ein Nightshop, der Miete bezahlt, allemal besser als ein leer stehendes Ladenlokal, so Brock.

Zu viele Stadtmärkte in Eupen? Inhaber äußern sich

 

rs/km

Kommentar hinterlassen
Keine Kommentare
Kommentar hinterlassen

Ihre Email-Adresse wird niemals veröffentlicht!
Pflichtfelder sind mit * gekennzeichnet.
Bitte beachten Sie unsere Richtlinien zu Kommentaren.

Restl. Anzahl Wörter: 150