Elektroschockwaffen bei Polizei in Rheinland-Pfalz bewähren sich

Ein gutes halbes Jahr nach Beginn eines Pilottests zu Elektroschockwaffen im Streifendienst hat die Polizei in Trier eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die sogenannten Taser verursachten weniger Verletzungen und schreckten Gewalttäter ab.

Die Polizei berichtete der Zeitung „Trierischer Volksfreund“ zufolge, dass Beamte so etliche Konflikte ohne Schlagstock oder Pfefferspray schlichten konnten. Die Personen, die von den Metallpfeilen der Elektroschockwaffen getroffen worden seien, hätten lediglich Eintrittsstellen oder leichte Rötungen aufgewiesen.

Mit einer Elektroschockpistole wird ein Mensch mehrere Sekunden lang handlungsunfähig gemacht. Zwei mit Drähten verbundene Pfeile werden in den Brustbereich gezielt, über die Drähte werden dann elektrische Impulse auf den Körper übertragen.

Spezialeinheiten der Polizei arbeiten in Rheinland-Pfalz schon länger mit den Waffen. Trierer Polizisten testen bis März 2018,ob Taser auch im Streifendienst sinnvoll sind.

lnw/fs/km

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