„HAASte Töne?!“ – Fans trotzen nasskaltem Wetter

Musik, Tanz, Akrobatik, Zirkus und Humor. Das ist Haaste Töne. Schon seit 23 Jahren organisiert Chudoscnik Sunergia das Straßentheaterfestival in der Eupener Unterstadt. In diesem Jahr wurden Veranstalter und Zuschauer zwar wettermäßig nicht gerade verwöhnt. Mit insgesamt 1500 Besuchern war das Haaste Töne?! trotzdem ein Erfolg.

Haaste Töne 2017

Das Straßentheaterfestival „HAASte Töne?!“ hat in seiner 23-jährigen Geschichte schon besseres Wetter gesehen. Doch das Stammpublikum ließ sich nicht davon abhalten, trotzdem in der Eupener Unterstadt vorbeizuschauen. Und sie wurden nicht enttäuscht.

Schon beim Weltmusikfest am Freitag setzte am späten Abend ein ungemütlicher Regen ein. Immerhin fanden rund 250 Musikfans den Weg in den Temsepark, um die Konzerte des Bandprojekts Refugees for Refugees oder der Percussion Performance Sysmo nicht zu verpassen.

Der Samstag begann wettermäßig ganz vielversprechend. Doch gegen 18:00 Uhr setzte eine so heftige Regenschauer ein, dass die Musiker der Brassband Le Balkazar Projet kurzerhand das Publikum unter das schützende Zeltdach einluden, um dort mit ihnen zu feiern.

Ein glücklicheres Händchen als bei der Auswahl des Wetters hatten die Organisatoren von Chudoscnik Sunergia bei der Auswahl der Künstler. Vor allem die Belgier Les Volcaniques mit ihrer humorvollen Pantomime-Show im Seventies-Style und die Jonglage-Performer von Fred Teppe aus Frankreich wussten zu überzeugen.

Höhepunkt am Samstagabend war das Feuerspektakel von Attrap’Lune, die bereits zum dritten Mal beim „HAASte Töne?!“ dabei waren.

Rund 350 Besucher waren dabei. „Das ist wetterbedingt sicher etwas weniger als sonst, aber wir haben ein treues Stammpublikum. Die kommen bei jedem Wetter“, so die Programmverantwortliche Chantal Heck.

Der Sonntag zeigte sich wettermäßig dann etwas versöhnlicher. Es blieb bis zum Ende trocken, zeitweise war es sogar sonnig. Ein Highlight war Show des Universal-Entertainers Mario: Queen of the Circus. Top-Act war am Sonntagabend die Akrobatik-Compagnie Les P’tits Bras.

Text und Fotos: Volker Krings