„Solidarität Grenzenlos“: Zweiter Lichterzug in Eupen

"Solidarität Grenzenlos" - unter diesem Motto findet in Eupen am 15. September der zweite Lichterzug der Wohltätigkeitsorganisation "Freunde von Muramba" statt.

Fackel (Illustrationsbild)

Solidarität Grenzenlos – so das Motto des Lichterzuges, welcher in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal voller Freundschaft, Toleranz und natürlich allem voran aus Solidarität begangen wird und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Gestartet wird am 15. September am Temsepark in Eupen – Ankunftsziel ist das Rathaus.

Bürgermeister Karl-Heinz Klinkenberg sprach auf der Pressekonferenz zur Veranstaltung die volle Unterstützung der Stadt Eupen für das Projekt aus. Vor allem in logistischer Hinsicht hat die Stadt Eupen bei der Organisation und Planung des Lichterzuges mitgeholfen. Finanzielle Unterstützung erhält die wohltätige Aktion zudem mit rund 1.500 Euro seitens der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Eine Unterstützung, die Muramba brauche, um ihre wohltätigen Zwecke realisieren zu können – nicht zu vergessen die bezweckte Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort in Muramba, so Georges Heck, Präsident von „Freunde von Muramba“. „Das ist essentiell und die Basis des Ganzen. Jeder Mensch hat zu entscheiden, wohin er will. Und wir, die Feunde von Muramba, können begleiten. Aber nicht nur wir, sondern auch die Politik. Und darüber sind wir sehr froh, dass die Politik uns finanziell unterstützt. Alleine können wir das nicht stemmen.“

Die Organisation gibt es bereits seit den 50er Jahren, wie Georges Heck erzählt. Priester und Industrielle haben sich damals zusammen getan und die Wohltätigkeitsorganisation ins Rollen gebracht – frei unter der Devise Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht zu vergessen, dass im Vordergrund des Lichterzuges das Motto „Solidarität grenzenlos“ steht. „Wir haben jetzt 50 Jahre lang versucht, mit Muramba zu kooperieren. Das ist eine Ebene der Solidarität. Und wir meinen, dass es auch an der Zeit ist, das hier vor Ort noch stärker zu fördern, solidarisch zu sein in irgendeiner Form – eben durch den Lichterzug, durch eine Spende oder wie auch immer.“, so Heck.

Wer beim Lichterzug am 15. September dabei sein möchte, kann selbst ein Licht mitbringen. Wer keines hat, erhält vor Ort eine Fackel. Gelegenheit zum Spenden gibt es am Ende der Veranstaltung. Zudem können natürlich auch diejenigen Spenden, die nicht am Lichterzug teilnehmen können.

Spendenkonto: IBAN 10 0000 0000 0404
BIC BPOTBEB1
Vermerk bei Spende: 128:2756:00064

js/mg - Illustrationsbild: Christophe Ketels/BELGA

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4 Kommentare
  1. Damien Francois

    „Solidarität Grenzenlos – so das Motto des Lichterzuges, welcher in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal voller Freundschaft, Toleranz und natürlich allem voran aus Solidarität begangen wird“. Erinnert mich an die Szene, am Anfang des Filmes THE MATRIX: Die Blaue oder die rote Pille? Wenn man die blaue Pille einnimmt, wirkt alles wie ein schlechter Traum, und dann geht’s besser. Die Rote? Man sieht den Tatsachen in die Augen. Die Leute, die diesen zirkus hier veranstalten, und auch die, die mitmachen, haben eindeutig die Blauäugigkeitspille geschluckt. Viel Spaß! besonders wenn der ominöse Schrei ertönt! Sie werden überleben, indem Sie die Augen schließen, bzw. weiterhin verschlossen hatten, und eine Kerze anzünden.

  2. Jean-Pierre DRESCHER

    Ich bin ja gerne ein Pessimist und habe bisher mit jeder schlechten Prognose leider immer recht gehabt.

    Doch, Herr Francois, ich sehe hier jetzt wirklich kein Problem sondern habe Respekt ggü. allen ehrenamtlich engagierten Personen, die sich selbstlos für ein Stück Hoffnung in den Ländern der „Dritten Welt“ einsetzen. Ich habe selber mit jugendlichen Norwegischen Christen Kontakt, die sich für ein Selbstversorgungs- und Alphabetisierungsprojekt in Gambia einsetzen, und ich finde das absolut super!

    Im Übrigen kann sich jeder christlich-sozial engagieren. In meinem Fall ist das der Einsatz im Tierheim der sehr viel Spass macht, jemand anders entdeckt sein Interesse im Altenheim, in Kinderheimen, Pflegeheimen oder Obdachlosenunterkünften. Andere engagieren sich als Aktivisten mit kreativen Kampagnien gegen die Fleischmafia, Rechtsextremisten oder die Übermacht der Großkonzerne.

  3. Damien Francois

    Herr Drescher, ich habe auch, und tue es noch (wir haben über 3.200 EUR bislang spenden können), Nepalesen geholfen, nach den verheerenden Erdbeben vom 25.4.15 und 12.5.15. Nepalesen kommen jedoch nicht hierher und sprengen sich, „Buddha akbar“ schreiend, und reißen menschen mit in den Tod; sie fahren keine LKWs, PKWs in Menschenmengen; sie ermoden nicht willkürlich Unschuldige mit ihren Kukris; sie fordern nicht die Shariah in Europa; sie vergewaltigen und erniedrigen nicht; sie bauen keine Rekrutierungszentren für Attentäter; sie betrachten uns nicht als Kouffar und lassen es uns spüren; sie zesrtören nicht die Unterkünfte, die sie zur Verfügung gestllt bekommen; soll ich weitermachen? Und wieso? Weil sie dankbar sind und sich anpassen, wenn sie hierher kommen. Also 180° als die anderen Nuggets, die uns bereichern.

  4. Dieter Leonard

    Hallo Damien,
    verstehe ich das richtig, dass „Hilfe für Muramba“ der verlängerte Arm des IS ist?

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