„What the fun“: Ostbelgier Raphaël Schröder erfolgreich als Comedian in Brüssel

Dass die Französischkenntnisse von ostbelgischen Schülern nicht immer die besten sind, musste mittlerweile sogar die Regierung einsehen. Dass es auch anders geht, beweist ein junger Ostbelgier im Moment in Brüssel.

"What the fun": Ostbelgier Raphael Schröder erfolgreich als Comedian in Brüssel

Gemeinsam mit Freunden hat Raphaël Schröder eine Plattform für Stand-up-Comedy aufgebaut, und steht dabei auch selbst auf der Bühne. Mit ihrem Konzept haben die Nachwuchs-Comedians eine echte Marktlücke entdeckt. Drei bis vier Auftritte pro Monat vor vollem Haus stehen mittlerweile auf dem Programm. „‚What the fun‘ ist eigentlich eine Plattform von Comedians. Mit meinem Mitbewohner haben wir das vor ungefähr anderthalb Jahren kreiert. Wir sind also ein Comedian-Kolletiv, das Comedy-Shows organisiert. Jeder von uns spielt auch selbst mit“, erklärt Raphaël Schröder im BRF-Interview.

Sein Interesse für Comedy hat er in Paris entdeckt, wo er einen Monat lang eine Ausbildung absolvierte. „Ich bin dann zurück nach Belgien gekommen und arbeite jetzt seit anderthalb Jahren in Brüssel. Ich dachte mir dann, dass ich das gleiche in Brüssel mache. Man muss ja irgendwo starten und in Belgien gibt es nicht so viele Opportunitäten. Deshalb gehen auch ganz viele belgische Comedians nach Frankreich. Die Idee war dann eben, unsere eigene Oppurtinität zu kreieren.“

Gesagt, getan: Mittlerweile treten sie in vier Bars in Brüssel regelmäßig auf. „Das geht jetzt auch immer weiter und wir haben immer mehr Anfragen von Bars, ob wir da spielen gehen. Und es gibt enorm viele Comedians die Opportunitäten suchen, um zu spielen, weil es die halt nicht so oft gibt in Belgien“, erklärt Schröder.

"What the fun": Ostbelgier Raphael Schröder erfolgreich als Comedian in Brüssel

ake/mg - Bilder: Valentine Lecomte

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