Kaleido Kelmis: Standortwahl in Nachbarschaft zur neuen Seniorenresidenz

Kaleido-Ostbelgien ist das Zentrum für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. An vier Standorten steht Kindern, Jugendlichen und Schwangeren ein breit gefächertes Team von Fachleuten zur Seite. Dazu zählen Psychologen, Krankenpflegerinnen, Ärzte und Sozialassistenten.

Seniorenresidenz Leonie in Kelmis - Auf dem Gelände wird auch eine Kaleido-Stelle entstehen

Auch in Kelmis steht jetzt ein Standort fest. Die Suche hatte sich langwierig gestaltet, bis sich eine Ansiedlung auf dem Gelände der künftigen Seniorenresidenz „Leonie“ anbot. Da die Aufgabe von Kaleido bereits mit der Betreuung von Schwangeren beginnt und erst mit der Beratung und Begleitung von jungen Erwachsenen endet, ist es für die Verantwortungsträger besonders wichtig, den Datenschutz zu gewährleisten.

Hans Niessen, der Vorsitzende des Kaleido-Verwaltungsrats betont, wie wichtig das ist. „Da sind wir als Verwaltungsrat sehr, sehr aufmerksam“. Alles, was man bisher von den Leuten gehört habe, die dafür zuständig seien, die IT-Konzepte zu entwickeln, deute aber darauf hin, dass das so gehandhabt werden werde, sagt Niessen.

„Es ist auch so, dass auf Ebene des gesamten Ministeriums eine Kommission eingerichtet worden ist, die sich mit der Datensicherheit, nicht nur von Kaleido, sondern darüber hinaus befasst, und wir sind in dieses Konzept mit integriert“, so der Verwaltungsratsvorsitzende.

Auf dem Gelände an der Lütticher Straße in Kelmis rollen inzwischen die Bagger für die Seniorenresidenz „Leonie“. Die Interkommunale der Gemeinden Kelmis, Bleyberg und Aubel INAGO will dort innovative Konzepte verwirklichen, wie eine gemeinsame Gestaltung des Alltags durch Senioren und Pfleger durch mobile Nachtwachen und insbesondere durch intergenerationelle Begegnungen, so wie sie auch von Kaleido angestrebt werden.

„Senioren werden Kinder treffen, Kinder, Jugendliche werden Senioren treffen, und wir hoffen, dass durch diese Treffen vielleicht auch andere Projekte geschaffen werden, wie zum Beispiel individuelle Patenschaften“, hofft INAGO-Direktor Jean Marie Kohnen.

Text und Bild: Frederick Schunck

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