Fahrzeug der Zukunft? RWTH entwickelt Mini-Elektroauto „Epsilon“

Es soll das Auto der Zukunft sein - leicht, kostengünstig und sparsam, mit einer Menge Fahrspaß und maximaler Sicherheit: der Stadtflitzer "Epsilon" des Instituts für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen. Der Prototyp sei erfolgsversprechend, hieß es in Aachen.

Ein kleines, bescheiden wirkendes Elektroauto. Modernes Design und technische Höchstleistungen stecken in dem kleinen Stadtflitzer. Vier Jahre Arbeit hat er seine Entwickler gekostet. Zu ihnen gehört das Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen. „Es ist ein kleines Stadtfahrzeug, das sehr effizient ist: Es ist sehr leicht, es ist wendig, es ist für Carsharing nutzbar und es ist sicher“, erklärt Projektkoordinator Ralf Matheis.

Der Gedanke hinter dem Auto ist logisch. Immer mehr Menschen bewohnen Stadtgebiete. Um gegen erhöhte Lärmentwicklung und Umweltverschmutzung anzugehen, soll Epsilon eine mögliche Lösung dieses Problems sein. Das Projekt stellte so manch einen Ingenieur auf die Probe. „Es ist natürlich eine große Herausforderung, der wir uns gerne gestellt haben. Wir haben das Fahrzeug in all seinen Facetten betrachtet und das ganze Konzept in Aachen entwickelt. Dann haben wir mit unseren Partnern die einzelnen Domänen des Fahrzeugs ausgearbeitet bis wir dann einen fahrenden Prototypen entwickeln und fertig stellen konnten.“

Gemeinsam mit acht Partnern aus ganz Europa stellten sie das Projekt auf die Beine. Das Projekt wurde mit 2,5 Millionen Euro aus EU-Geldern mitfinanziert. Das Projektbudget beläuft sich auf insgesamt 3,4 Millionen Euro.

Neben dem fertigen Prototyp, steht in der Garage auch eine Rohkarosserie mit Fahrwerk. Daran wurden Crashtests durchgeführt. Daneben gab es auch Crash-Simulationen am PC, um maximale Sicherheit zu erlangen. Die durchdachte Konzeption findet Begeisterung.

„Wir werden das Fahrzeug jetzt in mehreren europäischen Städten vorstellen und hoffen, dass es Anklang findet. Wir möchten es als Technologie-Träger nutzen, um in Zukunft verschiedene Projekte damit starten zu können“, erklärt Matheis. „Wir als FKA und IKA haben hier in Aachen das Fahrzeug-Konzept entwickelt. Wir haben uns mit der Karosserie, der Energieeffizienz und der Sicherheit des Fahrzeugs beschäftigt und mit der Gesamtkoordination des Projektes.“

Das Konzept könnte sich nach Auffassung der Entwickler in den nächsten fünf bis zehn Jahren in den Städten durchsetzen.

cd/als/mg - Bild: BRF Fernsehen

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