Welche Chancen bieten erneuerbare Energien für lokale Akteure?

Solarenerergie, Windenergie oder auch Wasserkraft - erneuerbare Energien sind schon lange ein großes Thema. Doch welche Möglichkeiten ergeben sich dadurch auf lokaler Ebene? Im Ministerium der DG widmete sich am Dienstag eine Fachtagung dieser Frage.

Windräder

Auf einer Fachtagung im Ministerium der DG haben sich am Dienstag Menschen aus ganz Europa über erneuerbare Energien unterhalten. Dabei ging es darum, welche Chancen erneuerbare Energien für lokale Akteure bieten. Also zum Beispiel, wie eine Dorfgemeinschaft von einem eigenen Windrad profitieren kann.

„Dass Menschen es so natürlich finden ihre Energieversorgung in die eigene Hand zu nehmen und sozial denken in ihrem Bereich, ist etwas das man gar nicht mehr aufhalten kann“, glaubt Doerte Fouquet, Direktorin der europäischen Stiftung für erneuerbare Energien.

Erneuerbare Energien seien schon viel dezentraler, als man meint. „Es ist viel effizienter, die Energie dort zu produzieren, wo sie auch verbraucht wird. Die erneuerbaren Energien sind ja immer günstiger und mit verbesserten Techniken des Gesamtsystems, können Wind oder Photovoltaik das ganze Jahr genutzt werden. Mit vernünftiger Speichertechnologie werden sie eigentlich unabhängig. Dadurch ist man dann auch unabhängig von fossilen Energieträgern, die wir ja nur noch von außen bekommen. Und die Länder die Exporteure sind, sind die mit denen wir auch politisch immer wieder Probleme habe, zum Beispiel Putin oder die arabischen Staaten“, so Fouquet.

Gerade vor diesem Hintergrund sei es wichtig zu zeigen, dass die erneuerbaren Energien sogar billiger sind. „Neues Nuklear kostet in England beispielsweise 120 Euro pro Megawatt, wohingegen die Energie aus Onshore-Wind nur die Hälfte kostet. Das rechnet sich mittlerweile also auch“, erklärt Fouquet im BRF-Interview.

ake/mg - Illustrationsbild: BELGA

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3 Kommentare
  1. Guido Scholzen

    Diese Frau hier wohnt in einer öko-energetischen Fantasiewelt:
    – „erneuerbaren Energien sind ja immer günstiger“: nein ,die werden immer teurer. jede neu installierte AE verschlingt immer neue Subventionen
    – „Neues Nuklear kostet in England beispielsweise 120 Euro pro Megawatt, wohingegen die Energie aus Onshore-Wind nur die Hälfte kostet“: windstrom hat man nur bei wind. ein herkömmliches kraftwerk liefert den Strom rund um die Uhr.
    – In Osteuropa und Spanien wird die EE/AE massiv zurückgefahren, weil diese Projekte wirtschaftlich bankrott sind.diese Ländern können sich die Subventionierung nicht mehr leisten. Das ist die Realität.
    – und anderer Kram…
    Dieser Frau geht es wohl zu gut. Wenn die meint, das man Strom günstig speichern kann, dann sollte man der die Stromverbindung zum öffentlichen Netz kappen, und dann soll die das zuerst mal bei sich zu Hause ausprobieren, wie teuer gespeicherter Öko-Strom sein kann.
    typisch grüne Ideologen: von nichts ne Ahnung, aber trotzdem Recht haben wollen.

  2. Wahl, Joachim

    Ich richte einen Appell an die Verantwortlichen des BRF. Es ist schon eine Zumutung, was Sie dem Hörer in diesem Stream „vorsetzen. Völlig losgelöst sämtlicher wissenschaftlicher Fakten, mathematisch unverifiziert, wird hier eine Plattform geboten, die nur der Verbreitung einer sektenartigen grünen Ideologie dient. Was halten Sie eigentlich von „fake news“? Die dreieinhalb Minuten strotzen nur so von einer wertfreier Mitteilungssucht einer ökologisch verblendeten Person mitsammt ihrem angehängten grünen EU-Experten- Wanderzirkus. Das Traurigste aber ist, daß ein Ministerpräsident sich vor solch einen Karren spannen läßt.

  3. Dieter Leonard

    Mein Appell an den BRF:
    Bitte bietet Verschwörungstheoretikern, Lautsprechern der fossilen Energiewirtschaft und Anhängern einer anachronistischen und rückwärtsgewandten Energiepolitik nicht weiter eine Plattform, ihre sektiererische, schädliche Propaganda gegen jeden Fortschritt und gegen jede Vernunft zu verbreiten. Künftige Generationen werden es euch danken.

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