Beim Teutates! Asterix-Fans treffen sich in Trier

In Trier haben sich am Wochenende Asterix-Fans aus ganz Deutschland getroffen... und aus Ostbelgien. Sie schauten sich dort unter anderem die große Nero-Ausstellung an. Und sie hatten mit Klaus Jöken auch den Übersetzer der "Asterix"-Abenteuer zu Gast.

Asterix-Fans treffen sich in Trier

Asterix-Fans treffen sich in Trier

Ihnen ist zwar nicht der Himmel auf den Kopf gefallen, wenn auch die Wolken über der Porta Nigra mitunter bedrohlich wirkten: Schwerpunkt des Treffens der Asterix-Fans in Trier war aber ohnehin die dreiteilige Nero-Ausstellung im Rheinischen Landesmuseum, im Museum am Dom und im Stadtmuseum Simeonsstift.

Nach früheren Stationen in Köln, Hamburg, Rom oder auch Brüssel führte das Treffen also diesmal nach Augusta Treverorum, wie Trier bei seiner Gründung hieß.

Die Teilnehmer der Treffen kennen sich aus dem Diskussionsforum auf der Internetseite www.comedix.de, die von Marco Mütz aus Hamburg gestaltet und betreut wird. Sie kommen aus ganz Deutschland, aber auch aus den Niederlanden und aus Belgien. So etwa Roger Jaeger aus Membach. Er hatte im Vergleich zu den anderen Teilnehmern diesmal eine eher kurze Anreise.

Neben dem Sport (er ist Sekretär des Triathlon Teams Eupen) hat sich Roger Jaeger dem Comic im Allgemeinen und eben Asterix im Besonderen verschrieben. Seine Lieblingsfiguren in den Abenteuern sind im Übrigen Obelix und der im gallischen Dorf eher gemiedene Troubadix.

Übersetzer zu Gast

Als Überraschungsgast durften die Asterix-Fans in Trier Klaus Jöken begrüßen. Er sorgt für die deutsche Übersetzung der Abenteuer und das seit dem Band 33 „Gallien in Gefahr“ (im Original „Le Ciel lui tombe sur la tête“).

Wegen der vielen Wortspiele und Anspielungen und angesichts des besonderen Humors sei es nicht immer leicht, die richtige Entsprechung zu finden, die ja dann immer auch noch in die Sprechblasen passen müsse. Bisher sei es ihm aber immer noch gelungen, sagt Jöken, der in Frankreich lebt und vor „Asterix“ schon andere Comics, so vor allem „Lucky Luke“ übersetzt hat.

Nero, Festbankett und Flohmarkt

Für die Asterix-Fans stand in Trier natürlich auch ein abendliches Festbankett auf dem Programm. Und beim sonntäglichen Flohmarkt wollten sie sich auf die Suche nach Raritäten rund um die unbezwingbaren Gallier begeben.

Während der Ort des nächsten Treffens noch nicht ganz feststand (im Gespräch war London, frei nach „Asterix bei den Briten“), soll es in zwei Jahren nach Möglichkeit Aachen sein – und das läge für den Membacher Roger Jaeger dann wirklich vor der Haustür.

Bild: BRF