Halbboxer in Weiß: Vertragskündigung nach Handgreiflichkeit im Eupener Krankenhaus

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Ärzten im Eupener St. Nikolaus Hospital bleibt nicht ohne Konsequenzen. Nach einer Handgreiflichkeit eines Arztes hatte der angegriffene Kollege Anzeige erstattet.

St. Nikolaus Hospital in Eupen

Bild: Thierry Roge/Belga

Nach einer Anhörung der beiden Mediziner durch den Chefarzt und einer weiteren Anhörung durch den Ärzterat hat sich der Ärzterat in einem Mehrheitsvotum für eine Vertragskündigung ausgesprochen. Der Verwaltungsrat des Eupener Krankenhauses hat dieser Vertragskündigung zugestimmt.

Der Vertrag läuft in genau drei Jahren aus. Solange arbeitet der Arzt weiter im St. Nikolaus Hospital.

mz - Illustrationsbild: Thierry Roge/BELGA

2 Kommentare
  1. Hohn Christa

    Wie peinlich ist das denn !

  2. Josef Stoffels

    Kein schlechter Witz! Eine Kündigung mit dreijähriger Frist. Entweder wird diese Zeit für die beiden Zankhähne und ihre Umgebung die reine Hölle oder sie raufen sich zusammen und kommen wieder miteinander aus. Im ersten Fall wäre eine langfristige Vergiftung des Arbeitsklimas die Folge, im zweiten Fall würde sich die Kündigung möglicherweise erübrigen. Wenn die Differenzen zwischen den zwei Kontrahenten unüberbrückbar sind, sollte zumindest einer der beiden sofort gehen, zum Wohl des gesamten Personals und zur Rettung des betrieblichen Klimas. So funktioniert das zumindest in seriösen Unternehmen.