Fußball-EM: Ein Stück Ostbelgien für die belgischen Sportjournalisten

Wenn die Journalisten auf dem Trainingsgelände der Roten Teufel ihre Arbeit verrichten, dann machen sie das zum Teil unter ostbelgischen Dächern. Der Lontzener Zeltbaubetrieb Schreiber hat auf dem Trainingsgelände "Le Haillan" die diversen Zelte zur Unterbringung der rund 100 Journalisten geliefert.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Lontzener Traditionsbetrieb mit dem belgischen Fußballverband zusammen arbeitet, wohl aber die Premiere bei solch einem großen Turnier.

Die Kooperation mit dem Verband ist durch den Brauereiriesen Inbev entstanden. „Wir arbeiten mit der Eventorganisation Aliniea aus Lüttich zusammen und haben in der Vergangenheit schon viele Zelte bei Fußballspielen geliefert. Es ist aber das erste Mal, dass wir das bei solch einem Turnier machen,“ so Marc Fabry, Direktor des Unternehmens Schreiber im BRF-Gespräch.

Nicht ohne Stolz sagt der Direktor des Lontzener Unternehmens, dass die Zelte einen gewissen „VIP-Standard“ haben. „Es sollte doch schon etwas hermachen“, so Fabry.

Bereits Anfang Juni wurden die 1.000 Quadratmeter auf dem Trainingsgelände in Bordeaux errichtet. “ Es waren sechs Personen an vier Tagen mit dem Aufbau der Anlage beschäftigt“, weiß Fabry zu berichten.

Die Bedingungen sind für Journalisten auf jeden Fall ideal, auch aufgrund der Zelte aus Ostbelgien.

Text und Bilder: Christophe Ramjoie