Bahnkonflikt: Gewerkschaft stellt Gegenforderung

Im Tauziehen zwischen Bahndirektion und Gewerkschaften hat die sozialistische Gewerkschaft jetzt eine Gegenforderung gestellt: Man ziehe die Streikankündigungen zurück, wenn die Direktion ihre bisherigen Beschlüsse zurückziehe und man über die Beschäftigung neu verhandle.

Illustrationsbild Leerer Bahnsteig

Illustrationsbild: Kristof Van Accom/Belga

Mit 6.000 bis 7.000 Beschäftigten weniger sei die Bahn nicht für eine mögliche Liberalisierung gewappnet. Auch die Sicherheit werde leiden. Bereits in diesem Jahr sei die Anzahl der überfahrenen Signale gestiegen.

Der frühere Bahnmanager Descheemaecker entgegnete dem Gewerkschaftssprecher im RTBF-Fernsehen, es sei die Verwaltung, die zu schwerfällig arbeite. Wenn die Gewerkschaften bei ihrer Strategie blieben, würden sie eine „Büchse der Pandora öffnen“, fügte er hinzu.

rtbf/fs - Illustrationsbild: Kristof Van Accom (belga)

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