Michelle Martin wird vorzeitig aus der Haft entlassen

Michelle Martin wird vorzeitig aus der Haft entlassen. Das hat das Vollstreckungsgericht von Mons am Dienstagvormittag entschieden. Die Entlassung erfolgt unter Auflagen.

Wird Michelle Martin demnächst im Klarissenkloster von Malonne untergebracht?

Wird Michelle Martin demnächst im Klarissenkloster von Malonne untergebracht?

Die Ex-Frau von Marc Dutroux sitzt seit 1996 in Haft, 2004 wurde sie wegen Mittäterschaft zu einer Gefängnisstrafe von 30 Jahren verurteilt. Rund 16 Jahre hat sie davon abgesessen.

Da die acht Jahre Untersuchungshaft auf die Strafe angerechnet werden, kommt sie bereits seit einiger Zeit für eine vorzeitige Haftentlassung in Frage. Insgesamt hat sie fünf Anträge gestellt. Im vergangenen Jahr wurde ihr Antrag abgelehnt, nachdem ein Kloster in Frankreich seine Zusage, Martin aufzunehmen, zurückgezogen hatte.

Jetzt soll sie unter Auflagen in einem Klarissenkloster in Malonne bei Namur unter Ausschluss der Öffentlichkeit leben. Martin darf sich weder den Angehörigen der Opfern nähern, noch den Kontakt zu den Medien suchen. Außerdem wird sie weiter von der Justiz und Psychologen betreut.

Der Generalstaatsanwalt von Mons legt gegen die vorzeitige Haftenlassung von Michelle Martin Einspruch am Kassationshof ein. Der Kassationshof hat nun 30 Tage Zeit, das Urteil des Strafvollstreckungsgerichts von Mons zu prüfen.

Reaktionen auf Freilassung von Michelle Martin

Mit Wut und Enttäuschung haben die Angehörigen der Dutroux-Opfer auf die Nachricht von der bevorstehenden Freilassung von Michelle Martin reagiert. Jean Lambreks, der Vater des ermordeten Mädchens Eefje, kündigte an, sich mit seinem Anwalt über mögliche weitere Schritte beraten zu wollen. Auch Paul Marchal, der Vater des Mordopfers An, reagierte geschockt. Das Urteil käme wie ein Donnerschlag aus heiterem Himmel.

Der Vorsitzende der frankophonen Liberalen, Charles Michel, hat die Einführung von nicht verkürzbaren Strafen gefordert. Es sei essentiell, dass die im Urteil verhängte Strafe und die tatsächlich verbüßte Haft besser in Einklang miteinander gebracht würden. Bürger aus Mallonne haben für Dienstagabend einen Protestmarsch zum Kloster angekündigt.

belga/vrt/okr/sh - Bilder: Bruno Fahy und François Lenoir (belga)

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25 Kommentare
  1. Jürgen Margraff

    Michèle Martin kommt frei, und wohin zieht es sie?
    Ein katholisches Kloster bei Malonne nimmt sie auf, ohne daß sie ein Gelübde ablegen oder den Habit anlegen müßte.
    Die kriegt da Kost und Logis kostenfrei, na ja, im Gefängnis zahlte der Steuerzahler dafür, jetzt eben der Katholik.
    Anne & Efje, Sabine & Laetitia, Julie & Melissa bekamen unfreiwillig in Sart-lez-Buissieres nur Logis.
    Irgendwo im Evangelium steht der Spruch von „halte die andereWange hin“, ok, für den der’s will.
    Ich ziehe die Konsequenz, wenn die Amtskirche derartiges zulässt ist die Chose für mich gelaufen, ich wende mich an die zuständige Pfarrei und beantrage meine „Enttaufung“, mit derartigen Geschenken werde ich mich nicht solidarisch erklären, und im Endeffekt ist dies das was die katholische „Hammelherde“ ihren Hirten erlaubt.
    Nicht mit mir!!

  2. Laschet Raimund

    Lieber Herr Margraff! Ihre „Enttaufung“ wäre sehr schade.Ich bin bestimmt kein Katholik im Sinne von Kirchtür einrennen,aber doch,genau wie wahrscheinlich Sie auch,letzten Endes Christ,wenns ans Eingemachte geht.Ich gebe Ihnen im Grunde Recht bei der Feststellung,das diese Person nichts,aber auch gar nichts verdient hat,was im entferntesten mit Milde zu tun hat.Aber durch Ihre(unüberlegte?)erste Reaktion werden Sie Sich nur selbst bestrafen,weil es ja eine gewisse Konsequenz mit sich bringt,die Ihnen persönlich (nicht der Kirche,denn Die kann im Grunde auch nicht aus Ihrer Haut,es ist nun mal die Wange)mit Sicherheit einmal leid tun wird.Das Problem sitzt tiefer,und zwar im sogenannten rechtsstaatlichen System.Diese ganze Affaire darf niemals so gehandhabt werden,wie es der Fall ist.Erst dadurch kommt das Entsetzen der leidgeprüften Angehörigen immer und immer wieder an die Oberfläche,erst dadurch ist die „normale“ öffentliche Person derart geschockt,das es zu Reaktionen,wie der Ihrigen kommt.Tun sie Sich und der Gerechtigkeit den Gefallen,und bestrafen sich nicht selbst für die vielen Fehler,die in diesem und vielen anderen Fällen von der Obrigkeit begangen werden.Im Grunde kann jeder von uns nur „beten“das die Schuldigen doch noch ihre verdiente Strafe bekommen!In diesem Sinne grüsse ich Sie und hoffe,das das Blatt sich zum Guten wendet.

  3. Angela Kerstges

    @ Jürgen Margraff.
    Sofern Sie das ernst meinen mit der Enttaufung, muss ich Sie enttäuschen. Denn meines Wissens nach gibt es in der katholischen Kirche sowas nicht

  4. Pat Chai

    Was soll die ganze Aufregung?

    Wenn unser Rechtssystem so gestrickt ist, daß man nach Absitzen eines Drittels der Strafe vorzeitige Haftentlassung beantragen kann, warum soll dann bitte Michelle Martin nicht Gebrauch davon machen sollen, bzw. dürfen? Andere Schwerkriminelle tun das ja schließlich auch! Aber die sind natürlich lange nicht so bekannt wie Frau Martin… und haben vielleicht auch keine kleinen Mädchen geschändet und ermordet, sondern „nur“ Erwachsene!

    Zu der Aussage von Herrn Margraff:

    lassen Sie sich enttaufen, Sie scheinen ja sowieso kein richtiger Katholik zu sein. Denn sonst würden Sie die Kirche nicht so schnell verurteilen.
    Ich selber bin bestimmt nicht gläubig, aber ich glaube mich zu erinnern, daß die Kirche oft von Vergebung redet…!

  5. Roland Keller

    Ich kann Herrn Laschet nur Recht geben.Unser Rechtssystem hat es doch erst so weit kommen lassen.Es geht nicht um ‚Auge um Auge…‘,es geht ganz einfach nur darum,das diese Person wirklich keine Milde verdient hat.Und von diesen Fällen gibt es nicht nur einen.Aber die belg.Gesetzgebung sieht es nun mal so vor.
    Ich kann die Wut von Herrn Margraff und der Bürger verstehen,von den Angehörigen der Opfer ganz zu schweigen.
    Ob die Kirche nun dies Frau aufnimmt oder nicht,ist nicht das Problem,sondern das es so weit kommen kann in unserem Rechtstaat,das ist das Himmelschreiende!
    Es wird höchste Zeit,das sich in unserer Gesetzgebung was ändert.Vielleicht wird jetzt mal endlich ‚Nägel mit Köpfen‘ gemacht.
    Es wäre das einzig Positive in der Akte Dutrox/Martin

  6. Frieda Meyer

    Auch ein Wolf, der den Schafspelz anzieht, bleib ein Wolf. .-.-.-.Muss die Katholische Kirche schon solche Maßnahmen ergreifen um an neue Schäfchen zu kommen?
    …auch ich habe spätestens seit Ratzinger mit dem Verein abgeschlossen.

  7. Nathalie Ernst

    @Frau Kerstges, „Enttaufung“ gibt es sehr wohl,ich habe diese nämlich 2010 beantragt und es wurde gemacht.

  8. Frieda Meyer

    Pat Chai sagt: ich glaube mich zu erinnern, daß die Kirche oft von Vergebung redet…!

    —Genau so oft wie es heisst:“ um der Gerechtigkeit Willen „-;-;

    Die Kirche kann der Frau ja vergeben, aber büßen soll sie trotzdem!

  9. Udo Lammertz

    Am Rechtssystem in Belgien hat sich seit der Untersuchungshaft im Jahre 1996 nichts geändert, auch nicht seit ihrer Verurteilung im Jahre 2004. Es wird sich nie was ändern. Auch bei anders gearteten Straftaten wurde nichts geändert. Da kann man sich taufen, enttaufen, zum Islam übertreten oder sonst was machen. Ich hätte allerdings von Mdme Martin erwartet, dass sie bei einer eventuellen vorzeitigen Haftentlassung das Land verläßt !! Denn das – was sie im Klarissenkloster in Malonne erwartet, ist nichts anderes als eine Einzelhaft. Nur diesmal nicht auf Staatskosten.

  10. Peter Schillings

    Schon lustig zu sehen, wieviel Blödsinn in so einem Forum verzapft wird. Aber besser hier als an entscheidender Stelle.

  11. Edgar BRODEL

    Unser Rechtssystem hat leider wieder Mal versagt. Für diese Gerichtsentscheidung schäme ich mich ein Belgier zu sein. Mein Mitgefühl ist bei den Eltern der ermordeten Kinder.
    In welchem Land leben wir, Übertretungen im Autoverkehr (wie Tempoüberschreitungen, Alkohol am Steuer) werden knallhart von der Justiz eingfordert und Verbrechen werden mit 50% Strafaufschub belohnt. Einfach nur unmöglich dieses Rechtssystem. Ich fordere unsere Politiker auf hier schleunigst nachzubessern!!!

    Trauriger Nebeneffekt! Durch solche Gerichtsentscheidungen werden Rechtsradikale Parteien gestärkt.

  12. Pit Demmer

    Wie es Frauen geht, die sich unter dem Druck von Männern wie Dutroux befinden/befanden wird hier völlig ausser Acht gelassen. Sie ist abhängige Täterin gewesen – hat selbst nicht verhindert in diese Abhängigkeit zu geraten – das und die Folgen kann man ihr vorwerfen. Sie ist aber auch ein Opfer von Dutroux gewesen und sie ist nicht diejenige, die die Taten initiert hat.
    Ich möchte den Fall als Ganzen auf keinen Fall schmälern – aber wir alle wissen das der Dutroux-Sumpf nie bis auf den Grund ausgetrocknet wird weil richtig wichtige Leute mit darin verwickelt sind. Da gilt es sich drüber aufzuregen! Die Gesichter des Falls wurden eingesperrt – und die Monster im Background feiern mit Champus.
    Wenn M.M. mit dem Herren im Reinen ist (Der Herr vergibt JEDEM) und sie sich in öffentlicher Abgeschiedenheit bis an ihr Lebensende dem GUTEN widmet – dann ist es gut so wie es jetzt ist!
    Mit welcher Brutalität hier in den Kommentaren, von erklärten Christen, die Kerngebote missachtet werden ist schon ungeheuerlich!

    Pit

  13. Gennen Jerome

    Herr Demmer, die Leute diskutieren hier über unser Rechtssystem, nicht über das Christentum. Es gibt Gesetze in diesem Land, aber Kapitalverbrecher werden proportional milder bestraft als Autofahrer die mal eben zu schnell unterwegs waren…
    Frau Martin hat 2 Kinder im Keller ihres Hauses verhungern lassen während ihr Mann nicht da war! Darüber hinaus hat sie alle anderen Taten (5 Entführungen + Vergewaltigungen vor 1995 und danach 6 Entführungen, zig Vergewaltigungen und 4 Morde) gedeckt und geduldet. Verantwortung ist nicht durch die Anzahlt Beteiligten teilbar! Sie hätte das alles verhindern können, und 16 Jahre Haft für diese Vergehen sind ein schlechter Witz! Und kommen Sie mir nicht mit Vergebung und dem lieben Gott, sonst brauchen wir am heute keine Gesetze mehr wenn ja doch jedem alles vergeben wird!

  14. Pit Demmer

    Die Leute diskutieren hier auch über das Christentum, bzw. gestehen einem Kloster nicht wirklich zu entscheiden zu dürfen wieviel Nächstenliebe es ausüben darf bzw. ob deren praktizierte Nächstenliebe überhaupt welche ist…
    Über das Rechtssystem braucht garnicht so viel diskutiert zu werden. Wer von denen die hier über das Rechtssystem schimpfen wählt denn konsequent, seit immer, Parteien die sich für einen gerechteren/anderen/besseren Staat stark machen?
    Die Legislative ist durch das Volk bestimmt… also erst mal im eigenen Garten aufräumen bevor man über den selbst produzierten Dreck schimpft!
    Ich bin auch nicht vollends mit unserem Rechtssystem zufrieden – verglichen mit dem „demokratischen“ Russland ist das aber alles noch im grünen Bereich. Auch möchte ich nicht von der Kirche regiert werden.
    Wenn man aber den gesunden Menschenverstand gebraucht… gibt es keinen Platz für Verachtung aber ganz viel Platz für die Kerngebote unser christlichen Wertegesellschaft.

    Pit

  15. Gennen Jerome

    Ich bin der Meinung, dass 2004 schon der Tatsache, das Frau Martin sich bedroht fühlte (Dutroux und die grauen Hintermänner), Rechnung getragen wurde. Das Urteil, 30 Jahre Haft, war milde wenn man die Leiden der Kinder betrachtet! Zwei davon verhungert und zwei(Ann und Eefje) wurden bei lebendigem Leib begraben! In anderen Ländern hätte man die Kinderschänder auf „den Stuhl“ gesetzt, gehängt, in ein Loch geworfen und den Schlüssel weggeworfen… Insofern haben die „Kerngebote unserer christlichen Wertegesellschaft“ Anwendung gefunden!
    Wenn es aber soweit geht, dass diese Kinderschänderin am Ende in einem Kloster unterkommen, INDEM BISHER KINDER UNTERGEBRACHT/BETREUT WURDEN, dann sind für mich die Grenzen überschritten! Es wird noch einmal Zeit für einen weißen Marsch, anscheinend hat Belgien schon vergessen was da vor 16 Jahren passiert ist.

  16. Jürgen Margraff

    Ich bin der Meinung & der Ansicht das die Klarissen sicher die M.M aufnehmen dürfen – ihre Entscheidung – aber meine Entscheidung daraufhin der Kirche ade zu sagen, ist darauf zurückzuführen, dass ich als Steuerzahler für M.M.s Kost & Logis werden 16 Jahren bezahlt habe, da hatte ich keine Wahl, es sei denn ich wäre emigriert (was ich mir finanziell nicht leisten kann) – aber ich brauch‘ als Christ nicht die katholische Kirche dabei unterstützen weiterhin Kost & Logis für M.M. zu stellen, dafür bleibt mir NUR eine Möglichkeit, nämlich die mich mit der katholischen Amtskirche (die im Endeffekt das Kloster mitfinanziert, also M.M.’s Aufenthalt dort auch)zu überwerfen, und das tue ich. Im Endeffekt gehörte die GANZE Clique um Dutroux, Michel & Konsorten auf’s Schafott – einen Henker während all der Jahre zu bezahlen wäre für die Steuerzahler schlussendlich billiger als die Bande über all die Jahre zu füttern – der olle Dutroux hat ja sogar Internet in seiner Zelle, wo gibt’s denn sowas??

  17. Guido Scholzen

    Apropos christliche Vergebung: Im Christentum geht das in 3 Schritten:
    1. Die Sünden bekennen
    2. Die Sünden bereuen
    3. dann erst die Vergebung der Schuld
    Hat Michelle Martin wirklich ihre Schuld im Innersten bereut oder hat sie die Schuld vor allem auf Marc Dutroux gewälzt?

  18. Edgar Brodel

    In der ganzen Diskussion darf nicht vergessen werden dass hier nicht nur Kinder geschändet, gequält und grausam sterben mußten sondern auch deren Eltern durch die Hölle gegangen sind, und durch die Entscheidungen der Gerichte, weiter gehen werden.
    Ich finde eine vorzeitige Haftentlassung im vorligenden Fall zum jetzigen Zeitpunkt unangebracht. Den Befürwortern der vorzeitigen Haftentlassung muss dann auch klar sein dass folglich auch DUTROUX selber in 10 bis 15 Jahren aus der Haft entlassen und an einm unbekannten Ort mit neuer Identität ausgestattet auch die Allgemeinheit losgelassen wird. Eine furchtbare Vorstellung!
    Selbst wenn die Hintermänner der pedophilen Szene nicht dingfest gemacht werden konnten, so kann man doch nicht deren Handlanger begnadigen.
    Bei Mord darf es keine Begnadigung bzw. vorzeitige Haftentlassung geben. Alle Mörder in Belgien haben schon das Glück der Gnade vom König nicht hingerichtet zu werden!!!
    Vergleiche unseres Rechtsystems mit dem Russlands finde ich hier in dieser heiklen Materie absolut fehl am Platz.
    Hoffe nur das der Kassationshof die Entscheidung des Gericht noch kassiert, ansonsten erhalten die Angehörigen der Opfer einen weiteren Stich ins Herz.
    Übrigens falls die Schmierfinken, die die Schmierereien am Kloster angebracht haben erwicht werden hoffe ich auch dass diese dann mit der selben Härte bestraft werden wie Frau MARTIN.

  19. Yves Tychon

    Herr Gennen trifft den Nagel auf den Kopf, wenn er daran erinnert, dass zwei der Mädchen (Julie und Melissa) in einem Kellerverlies verhungert sind. Die Jüngeren unter uns sollten auch wissen, dass es dazu kam, weil Michelle Martin die Kinder nicht mit Lebensmitteln versorgte, obwohl Dutroux sie damit beauftragt hatte. Er selbst saß ja zu diesem Zeitpunkt wegen anderer Vergehen in Haft.

    Damit möchte ich nicht etwa Dutroux menschliche Züge verleihen, sondern darauf hinweisen, dass Frau Martin keineswegs nur Komplizin oder gar Mitläuferin war, sondern eine kaltblütige Mörderin.

    Glücklicherweise kenne ich weder Klöster noch Haftanstalten besonders gut, allerdings kann ich mir vorstellen, dass es in einem Nonnenkloster nicht unbedingt lustiger zugeht als im Knast. Übrigens legen die Nonnen auch nicht beim kleinsten Zwischenfall die Arbeit nieder…

  20. Peter Schillings

    Hier fehlt jetzt noch der Ruf nach Einführung der Todesstrafe und dem Verbot der katholischen Kirche.

  21. frieda Meyer

    Die Justiz und deren Entscheidungsträger haben hier eine Lösung gefunden, die eigendlich schon einmal gefunden war und die die Franzosen nicht akzeptiert haben.
    Die „Kirche“ wird dabei auch nicht leer ausgehen. …neben den Unterbringungskosten für diese Frau werden wahrscheinlich noch großzügig andere Vorteile für dieses Kloster herausspringen. …die „Kirche“ ist auch immer auf weltliche Güter erpicht gewesen und …eine Hand wäscht die Andere. Das können PeterSchillings und Pit Demmer in den Gescichtbüchern nachlesen oder anhand der Enthüllungen der heutigen Zeit im Vatikan vergleichen.

  22. Robert Frauenkron

    Der Sündenbock ist die Politik. Wer macht solche Gesetze und lässt sie zu?
    Ein gesunder Menschenverstand nicht.

  23. Pit Demmer

    Ich bin leidenschaftlicher Agnostiker… mit einer großen Liebe zum gesunden Menschenverstand… das überschneidet sich „zufälligerweise“ mit den Kerngeboten des Christentums…
    Mit den real existierenden Kirchen und deren Hintermännern habe ich nichts zu tun und hege für sie auch keine Sympathien.
    Eher im Gegenteil! Scheinheilige Christen die keine wahre Nächstenliebe praktizieren sind mir ein gewaltiger Dorn im Auge.

    Pit

  24. Robert Frauenkron

    Früher hatten wir 10 Gesetze und der Laden lief. Heute haben TAUSENDE und es läuft nichts.

  25. Guido Scholzen

    ALbert Schweitzer sagte mal:
    „Man wird kein Christ, wenn man oft in eine Kirche geht. Man wird ja auch nicht zum Auto, wenn man lange in eine Garage steht.“
    Michelle Martin wird auch im Kloster bestimmt nicht zur Nonne mutieren.

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