Arbeitgeber und Gewerkschaften haben die Regierungsparteien zur Verantwortung aufgerufen. Premier Bart De Wever hatte zuvor dem König seinen Rücktritt angeboten. Hintergrund sind festgefahrene Haushaltsgespräche der Föderalregierung.
Der Unternehmerverband FEB-VBO sagte, jetzt sei nicht die Zeit für eine politische Krise. Die Wirtschaftslage sei besorgniserregend. Belgien brauche einen glaubwürdigen Haushaltsplan.
Auch andere Arbeitgeberverbände mahnen zur Eile. Sie fürchten wachsende Unsicherheit für Unternehmen.
Die sozialistische Gewerkschaft FGTB kritisierte ein politisches Schauspiel. Arbeitnehmer müssten am Ende zahlen. Die FGTB fordert eine Steuer auf große Vermögen. Die liberale Gewerkschaft Synova wünscht sich eine gerechtere Besteuerung.
belga/vk